Archiv für die Kategorie ‘Fun ;-)’

Neulich in Düssedorf: Fantasie und Wirklichkeit …
16. November 2009
Wirtschaftspolitik – am Beispiel zweier Kühe
20. August 2009Christdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und schenken ihrem armen Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es.
Sozialist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.
Sozialdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn.. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.
Freidemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und?
Kommunist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.
Kapitalist
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten.
EU Bürokratie
Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee.
Amerikanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.
Französisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.
Japanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen Sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden und das zwanzigfache an Milch geben. Jetzt kreieren Sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und vermarkten ihn weltweit.
Deutsches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere redesigned, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.
Britisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.
Italienisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während sie sie suchen, sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön.

Neue Aufgaben erwarten mich …
30. Oktober 2008Gegenwärtig läuft eine spannende Initiative in Bezug auf die
Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten:
Seht Euch diese News-Sendung an

Geeignete EM-Ausrüstung
7. Juni 2008
Sicher ist sicher
7. Februar 2008Wie Sie sich gegen Vergesslichkeit und neugierige „Beschützer“ schützen
Kennen Sie das?
Sie brauchen Bargeld und wollen nur schnell 100 Euro am nächsten Geldautomaten abheben. Das geht so easy wie Atem holen. Selbst 12-jährige Knirpse schieben heute lässig ihre EC-Kärtchen in den Schlitz, heben Taschengeld ab und schreiben nebenher eine SMS.
Also, Sie schieben die Karte in den Schlitz, geben Ihre PIN ein, bestätigen … und werden durch ein akustisches Signal auf den „worst case“ aufmerksam gemacht: Geheimzahl falsch.
Optionen: Geheimzahl neu eingeben oder Vorgang abbrechen. Zweiter Versuch. Wieder das Signal. Verda… warum funktioniert die PIN plötzlich nicht mehr? Dabei haben Sie sich eine so schöne Eselsbrücke gebaut: 6291 – das Hochzeitsjahr der Großeltern rückwärts gelesen. Oder war es doch 6391? Sie spüren aufkommende Panik, registrieren die mitleidig-spöttischen Blicke aus der länger werdenden Schlange und versuchen es hastig ein drittes Mal. Natürlich falsch und die Karte kommt auch nicht wieder. Der Schalter ist schon geschlossen.
Dasselbe Szenario mit dem Handy: Wie ist noch mal die PIN? Und wo ist sie hinterlegt?
Um der wachsenden Flut an PINs, Kennwörtern und Benutzernamen Herr bzw. Frau zu werden, gibt es eigentlich nur zwei Lösungen:
Entweder Sie sind ein Gedächtnisgenie. Oder Sie legen sich eine Datei an, in der Sie alle Schlüssel zu Ihren elektronischen Helfern, virtuellen Kaufhäusern, Chatrooms etc. peinlich genau hinterlegen. Natürlich müssen Sie auch dieses Dokument vor unerwünschtem Zugriff mit einem Code bzw. Kennwort sichern. An diesem Kennwort hängt nun Ihr ganzes Leben.
Wählen Sie deshalb etwas, an das Sie sich ziemlich sicher erinnern werden, z. B. das KFZ-Kennzeichen Ihres ersten, heißgeliebten Autos. Oder das Datum Ihrer Einschulung. Notieren Sie es sicherheitshalber mit Bleistift unten am Lattenrost Ihres Bettes. Oder nähen Sie einen Zettel in das Innenfutter Ihres Jacketts. Und machen Sie sich unbedingt eine Notiz in Ihrem Organizer, wo Sie für den Fall, dass Sie das Kennwort doch vergessen haben, den Aufbewahrungsort wiederfinden. Tragen Sie aber keinesfalls „Lattenrost“ oder „Jackett“ leichtfertig in Ihre Notizen ein, kodieren Sie den Begriff in einen Zifferncode. Für „Lattenrost“ also „12 1 20 20 5 14 18 15 19 20″; Könner lassen die Leerzeichen weg und transformieren die Zahlenreihe um 3 Stellen nach oben: 154232381721182223. Tragen Sie diesen Code in Ihre Telefonkontakte unter einem unverfänglichen Namen ein, z. B. Merkel, A., Tel.-Durchwahl 0154-23238…
Glauben Sie mir: Niemand blickt da mehr durch – Sie etwa auch nicht? Macht nichts. Safety first! Doch, doch: In Zeiten, in denen wir so intensiv beschützt und beschnüffelt werden, dass einem angst und bange werden kann, müssen wir uns auch ein wenig selbst schützen.
Schon die alten Römer fühlten sich manchmal überbehütet und kamen folgerichtig zu der Frage:
Quis custodit custodes? Wer überwacht die Wächter?
Gar nicht so dumm, die Römer …

Die Sache mit der Umsatzsteuer
23. Januar 2008Das Finanzgericht Düsseldorf hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob beim Verkauf von Regenwürmern der volle Umsatzsteuersatz von (damals) 16 % oder der ermäßigte von 7 % gilt. Das Finanzamt ging von ersterem, der Regenwurmverkäufer und Kläger vom letzterem.
Das Gericht urteilte, dass eine Steuerermäßigung ausgeschlossen sei, weil „die Umsätze des Klägers aus dem Handel mit Regenwürmern ersichtlich nicht zu den Umsätzen mit lebenden Tieren nach Nr. 1 der Anlage gehören, da Regenwürmer nicht zu den abschließend aufgezählten Tierarten gehören“.
Soweit, so klar.
„Die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes folgt auch nicht aus der laufenden Nr. 3 der Anlage. Danach unterliegen dem ermäßigten Steuersatz Fische und Krebstiere, Weichtiere und andere wirbellose Wassertiere, ausgenommen Zierfische, Langusten, Hummer, Austern und Schnecken. Diese Vorschrift verweist auf Kapitel 3 des Zolltarifs, so dass es für die Auslegung der einzelnen Regelungen der Anlage auf die zolltarifliche Vorschriften und Begriffe ankommt“
Ach so!
„Nach ihrem Wortlaut umfasst die im Streitfall allein in Betracht kommende Tarifnummer 03.07 zunächst Weichtiere, auch ohne Schale, lebend, frisch, gekühlt, gefroren, getrocknet, gesalzen oder in Salzlake“
Frischer Regenwurm, lebend in Salzlake?
„In den der Tarifnummer weiter zugeordneten Untergruppierungen sind Regenwürmer nicht ausdrücklich erwähnt, so dass die Zuordnung zu der Tarifnummer 03.07 nur dann vorzunehmen wäre, wenn es sich bei Regenwürmern um Weichtiere im Sinne dieser Tarifnummer handeln würde.“
Hier behalf sich das Gericht nun mit der „Enzyklopädie des Tierreichs“ von Dr. Grzimek und machte umfangreiche Ausführungen zur Einordnung verschiedener Regenwurmarten zu den Gürtel-, Glieder- und Ringelwürmern, damit also zu den „Wenigborstern“, die – wie man ja weiß – zu den Gliedertieren gehören und gegenüber den „Mollusca“ (Weichtieren) einen eigenständigen Stamm bilden. Bereits deswegen hätte dem Kläger auch ohne Biologiestudium doch sofort einleuchten müssen, dass der ermäßigte Steuersatz keinesfalls in Betracht kommt!
Denn schließlich zählen Regenwürmer „auch nicht zu den in Tarifnummer 03.07 ebenfalls genannten wirbellosen Wassertieren. Eine solche Zuordnung kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil es sich bei Regenwürmern zwar um Wirbellose, nicht jedoch um Wassertiere handelt. Maßgeblich ist insoweit allein, dass der Regenwurm zu den Landbewohnern zählt. Zwar ist der Regenwurm durchaus in der Lage, eine gewisse Zeit im Süßwasser zu überleben, dennoch – und nur darauf kommt es für die Zuordnung an – hat sich der Regenwurm im Laufe der stammesgeschichtlichen Entwicklung zu einem Landtier entwickelt, als dessen natürliche Lebensraum der Erdboden anzusehen ist“.
Um letzte Zweifel an der Richtigkeit der Anwendung des höheren Regelsteuersatzes auszuschließen, stellte das Gericht abschließend fest, dass selbstverständlich auch keine Ermäßigung nach Nr. 37 der Anlage zu § 12 Umsatzsteuergesetzes in Betracht komme. Wohl unangreifbar heißt es dazu:
„Bei den Regenwürmern handelt es sich nicht um zubereitetes Futter“!
Dem ist nichts hinzuzufügen. Das hätte der Kläger aber auch wirklich selbst wissen können…!
(Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 25.04.1994 – Az. 5 K 2536//91 U)

Wo bleibt die Zeit?
27. Dezember 2007„Missrät dir voll dein Tagesplan, sei abends dir als Trost bekräftigt:
Du hast zwar heute nichts getan, doch warst den ganzen Tag beschäftigt.“

Karl-Heinz Söhler

Wirksamkeit
28. August 2007Ein Weiser streute jeden Abend um sein Haus herum Samen aus.
Einer seiner Schüler, der ihn dabei beobachtete, fragte ihn eines Tages: „Meister, warum streut ihr Samen um das Haus?“
„Um die Tiger fernzuhalten“, antwortete der Weise.
Der respektvolle Schüler wagte es zu antworten:“ Aber Meister, es gibt keine Tiger in der Gegend!“
„Also ist meine Methode wirksam!“
Zen-Geschichte

Schluss mit Hotel Mama
7. August 2007Aus dem „Badischen Tagblatt“ vom 3.8.2007
Catania (dpa)
Kindererziehung im Seniorenalter: Eine 81jährige Sizilianerin hat ihrem 61jährigen Sohn die Hausschlüssel weggenommen und das Taschengeld gestrichen. Grund: Der arbeitslose Mann, der nicht verheiratet ist und stets im Elternhaus gelebt hat, habe keinen Respekt vor der Frau Mama. Er bleibe nachts bis in die Morgenstunden weg und sage nie, wo er hingeht, sagte die Mutter zur Begründung. In ihrer Not habe sich die Seniorin sogar an die Polizei gewandt, um „diesen Dickkopf dazu zu bewegen, sich gegenüber seiner Mama gut zu verhalten“.

