Mit ‘zeitfresser’ getaggte Artikel

h1

Jeder Vierte schiebt auf

8. September 2010

Online-Umfrage mit überraschendem Ergebnis

„Ich habe keine Zeit“. Diesen Satz hören und äußern wir immer häufiger. Doch woran liegt es eigentlich, dass viele Dinge aus Zeitmangel nicht erledigt werden?

Eine Online-Umfrage des Produktivitätsexperten Martin Geiger auf www.martingeiger.com brachte jetzt interessante Ergebnisse ans Tageslicht:

Ausgewertet wurden die Selbsteinschätzungen von 1.673 Unternehmern und Führungskräften, die im Rahmen einer Online-Umfrage zu den Hauptproblemen ihrer Zeitverwendung befragt wurden.

Bei der Frage nach ihrem größten Zeitdieb antworteten über 25 %: Persönliches Aufschieben. Keine Lust, geringe Motivation – jedermann kennt das Problem, Unangenehmes vor sich herzuschieben. Mehr als ein Viertel der Befragten (26,54 %) gab an, das dies der Hauptgrund für ihre Zeitnot sei. Damit avanciert „Aufschieberitits“ für jeden Vierten zum Zeitfresser Nummer Eins.

„Wahrscheinlich hätten sonst noch mehr Besucher an der Umfrage teilgenommen“ merkt Martin Geiger augenzwinkernd an. Das Thema ist dem Trainer und Coach natürlich nicht fremd, doch selten wird es so aufrichtig eingestanden. „Natürlich wird das eigene Aufschieben als Manko betrachtet. Daher ist die Offenheit, diese Schwäche einzugestehen, vor allem der Anonymität einer Internet-Befragung zu verdanken.“ analysiert der Produktivitätsexperte die Ergebnisse der Umfrage.

Auf Platz Zwei folgte mit 15,90 % Ablenkungen durch das Internet oder E-Mails. „Diese Zahl wird in Zukunft weiter zunehmen“ weiß der Effizienztrainer.

15,66% gaben an, dass die eigene Ablenkung oder mangelnde Konzentration ein wesentlicher Stolperstein sei.

Auf Platz vier rangieren mit 14,70% Störungen durch Kollegen oder Mitarbeiter.

Andere Zeitdiebe sind: zu lange oder unwichtige Telefonate (7,35%), ineffiziente Besprechungen (6,69%) oder die Beanspruchung durch technische Geräte (3,35%). Zeitnot hat also meist tatsächlich persönliche Gründe.

„Im Zeitalter der Informationsüberflutung sind gerade Unternehmer“ – die den Großteil der Teilnehmer bildeten – „immer wieder vor die Frage der Wichtigkeit ihrer Aufgaben gestellt.“ Diese lasse sich jedoch „mit einem überholten Zeitmanagement heute nicht mehr zweifelsfrei definieren. Zu zahlreich und mannigfaltig“ seien „die Ablenkungen und damit die Versuchung, einfach aufzuschieben“ weiß Geiger.

Dabei könne gerade ein modernes Zeit- und Selbstmanagementkonzept helfen, dieses Problem gezielt in den Griff zu bekommen und damit entscheidend zum nachhaltigen Geschäftserfolg beizutragen.

Produktivitätsexperte Martin Geiger kann hier Abhilfe schaffen. Die von ihm entwickelte Methode zur Steigerung der persönlichen und unternehmerischen Effizienz vermittelt er in Seminaren und Coachings.

Bisherige Veröffentlichungen der Ergebnisse u. a. auf:

Nähere Informationen sind auf www.martingeiger.com erhältlich.

h1

Kampf dem Zeitvampir

30. Mai 2008

Von dem Trainer Zach Davis erhielt ich kürzlich eine Mail mit folgender Frage:

Kennen Sie den Zeitvampir? Das ist derjenige, der regelmäßig unerwartet in Ihrem Büro auftaucht. Sie erkennen den Zeitvampir meistens an folgenden Hinweisen:

1) Er taucht in der Regel auf mit der Frage „Haben Sie mal eine Minute?” und saugt dann mindestens eine halbe Stunde Ihrer Zeit auf.

2) Er bündelt selten seine Anfragen, sondern kommt mit jedem Thema einzeln in Ihr Büro damit er maximal viel Ihrer Zeit aufsaugen kann.

3) Er hat das besondere Talent, immer genau dann aufzutauchen wenn Sie sich inmitten einer besonders wichtigen Aktivität befinden oder unter Zeitdruck stehen.

Hier zwei Tipps im Kampf gegen „Zeit-Vampire”:

1) Machen Sie sich klar, dass der Zeit-Vampir Ihre Zeit aufsaugt und Sie anschließend wesentlicher weniger Zeit zur Verfügung haben. Allein das hilft oft schon, den Schaden zu begrenzen.

2) Informieren Sie darüber, wie viel Zeit Sie gerade zur Verfügung haben, zum Beispiel: „Ich habe 5 Minuten Zeit, dann habe ich einen wichtigen Telefontermin. Reicht die Zeit oder sollen wir uns Übermorgen treffen und alle Punkte gebündelt behandeln?”

Der zweite Tipp ist in leicht abgewandelter Form übrigens auch bei Telefonaten, Meetings und vielen anderen Situationen sehr hilfreich und zeitsparend. Es ist immer leichter, vorher darüber zu informieren wie viel Zeit man hat als dann unerwartet (abrupt) abzubrechen.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 133 other followers