Archive for Dezember 2013

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Tu es gleich

20. Dezember 2013

„Nimm dir vo­r,

das auch zu tun,

was du tun so­lltest,

und tu es gleich.“

Stonewa­l­l­ Ja­cks­on

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Zeitmanagement 3.0 in Ihrem Unternehmen

16. Dezember 2013

Eine weitere Neuerung erwartet unsere Business-Kunden in 2014:

Zu den sieben Stufen des Zeitmanagements 3.0 wird es ab kommendem Jahr entsprechende Workshops zur Implementierung in Ihrem Unternehmen geben.

Treppe 3

Exklusiv vor Ort in Ihrem Haus können Sie mit bis zu sieben aufeinander aufbauenden Halbtages-Einheiten Ihr Team auf die Überholspur katapultieren.

Weitere Informationen können Sie bereits jetzt unter Angabe Ihrer Kontaktdaten per E-Mail anfordern:

workshops@martingeiger.com?subject=Info

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Geschenkidee mit dem gewissen Etwas

9. Dezember 2013

Sie sind auf der Suche nach einem sinnvollen und persönlichen Geschenk für Ihre Freunde, Mitarbeiter oder Kunden?

Wie wäre es mit einem besonderen Weihnachtsgeschenk für besondere Menschen:

Gerne versehe ich mein aktuelles Buch „Zeit. Macht. Geld. Die Erfolgsgeheimnisse produktiver Unternehmer“ mit einer persönlichen Signatur ganz nach Ihren individuellen Wünschen.

Bestellen Sie Ihre Ausgabe noch bis zum 15. Dezember 2013 unter Angabe der gewünschten Widmung per E-Mail an: autor@zeit-macht-geld.de

Fragen Sie auch nach unseren Sonderkonditionen ab 10 Exemplaren.

Bei signierten Exemplaren erhalten Sie eine Vorab-Rechnung per E-Mail.

Der Versand erfolgt unmittelbar nach Geldeingang direkt an Sie.

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Wenn ich wüsste …

5. Dezember 2013

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe,
würde ich Dich besser zudecken und zu Gott beten,
er möge Deine Seele schützen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen
und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Deine Stimme höre
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen,
damit ich sie Tag für Tag wieder sehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen „Ich liebe Dich“ anstatt davon auszugehen,
dass Du weißt, dass ich Dich liebe.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird,
sodass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

Es gibt sicherlich immer ein „morgen“, um ein „Versehen/Irrtum“ zu begehen.
und wir erhalten immer eine 2. Chance, um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen „Ich liebe Dich“.
und es gibt sicher eine weitere Chance, um zu sagen: „Kann ich etwas für Dich tun?“

Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte und es bleibt nur der heutige Tag,
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe und ich hoffe, dass wir nie vergessen:
Das „Morgen“ ist niemandem versprochen, weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.

Also, wenn Du auf Morgen wartest, wieso tust Du’s nicht heute?
Falls das „Morgen“ niemals kommt, wirst Du bestimmt bereuen,
dass Du Dir keine Zeit genommen hast, für ein Lächeln, eine Umarmung
oder einen Kuss und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen,
was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr,
sag‘ ihnen, wie sehr Du sie liebst und dass Du sie immer lieben wirst.

Nimm Dir die Zeit zu sagen „Es tut mir leid“,
„Bitte verzeih‘ mir“, „Danke“ oder „Ist in Ordnung“

und wenn es kein „Morgen“ gibt, musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

Quelle: nach Sebastian Roch Nicolas Chamfort (1741 – 1794, frz. Moralist und Dramatiker)

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Der perfekte Tag – Rezept für ein erfülltes Leben

4. Dezember 2013

So kommen Sie bereits ans Ziel, bevor Sie am Ende sind

Sie haben ein Hobby für das sie „brennen“? Es gibt etwas, das Sie voll und ganz erfüllt? Ja? Dann bringen Sie die idealen Voraussetzungen für einen perfekten Arbeitstag mit.

Ich bin seit einigen Jahren ein begeisterter Tennisspieler. Nicht gut, aber leidenschaftlich. Und genau diesem Umstand verdanke ich häufig eine nahezu dramatische Steigerung meiner Produktivität: Wenn ich nämlich im Büro sitze und die Sonne durch das Dachfenster scheint, dann überlege ich mir bereits am Vormittag, zu welcher Uhrzeit ich nachmittags wohl auf dem Tennisplatz stehen könnte. 16 Uhr? Prima. Ist der Entschluss gefasst, erledige ich an diesem Tag die anstehende Arbeit nicht nur unglaublich schnell, sondern auch mit größter Motivation. Ich bin plötzlich wesentlich produktiver als an einem durchschnittlichen Tag. Und dies, ohne dass sich die sonstigen Rahmenbedingungen in irgendeiner Form verändert hätten.

 

Ein perfekter Tag, der keine Limits kennt

Lassen Sie uns überlegen, wie ein perfekter Tag für Sie aussehen könnte. Ein Tag, an dem die Arbeit nicht zwingend im Mittelpunkt steht, ein Tag, den Sie ohne jeden Druck so gestalten können, wie Sie ihn sich wünschen. Wie würde dieser Tag aussehen? Da dies nur eine theoretische Übung ist, können Sie hier nach Lust und Laune fantasieren. Machen Sie sich Gedanken über die Gestaltung Ihres perfekten Tages.

Stellen Sie sich einfach vor, es gäbe kein Limit und alles wäre denkbar. Ich bin überzeugt davon, dass Sie als Vollblutunternehmer keinen Tag ganz ohne Arbeit planen würden. Schließlich lieben Sie, was Sie tun. Aber die Frage lautet: Wie gelingt es Ihnen, Ihre Arbeit noch besser zu tun? Und zwar so, dass Sie aus jedem einzelnen Tag Energie ziehen und nicht nur einmal im Jahr, wenn der Akku so leer ist, dass Sie urlaubsreif sind. Hierbei hilft Ihnen auch der Gedanke, dass der Ruhestand keine Option darstellt, Sie also bis zum Ende Ihres Lebens arbeiten würden. Wie würden Sie Ihre Tage in diesem Fall gestalten?

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Am Beispiel von Richard Branson, dem Gründer von Virgin Records, einer Fluggesellschaft und diversen anderen Firmen, sieht man, was sich alles unter einen Hut bringen lässt. Der exzentrische Brite liebt, was er tut. Er hat sich eine Insel namens Necker Island (Foto) gekauft, auf der er sich regelmäßig mit anderen Unternehmern zum Austausch trifft. Auch wenn er inzwischen über den Status arbeiten zu müssen längst hinaus ist, lautet die spannende Frage: Wie managt er das alles? Rational lässt sich vielleicht das Bestreben, fünf Firmen unter einen Hut zu bringen, gerade noch erklären. Aber bei fünf, zehn oder fünfzehn ist sicher eine Grenze erreicht, da unsere natürliche Kapazität irgendwann erschöpft ist. Wie geht das mit zweihundert Firmen? Branson erklärt ganz einfach, dass er hierzu einen Wandel vollziehen musste: Vom Manager oder Geschäftsführer zum Inhaber.

 

Wenn Sie das machen, was Sie besonders gut können, dann verlieren Sie nie den Spaß an Ihrem Beruf

In dieser Rolle versucht er seinen Tag so zu gestalten, dass er den maximalen Input leisten kann. Und diesen erbringt er eher, wenn er tauchen geht, anstatt am Schreibtisch zu sitzen oder das nächste Meeting abzuhalten. Also musste er darüber nachdenken, das Hobby Tauchen in seinen Job zu integrieren. Das war einer der Gründe für den Kauf der Insel, die daraufhin kurzerhand zur Zentrale seines Konzerns wurde. Von dort aus stellte er dann Menschen an, die im jeweiligen Unternehmen seinen operativen Job erledigen. Branson muss nichts weiter machen, als die richtigen Leute einzustellen und die Sachen in Gang zu bringen. Das ist sein Hauptjob und den kann niemand so gut wie er.

Es wird Sie Ihrem perfekten Tag bereits näherbringen, wenn Sie ihn sich möglichst detailliert ausmalen. Wenn Sie beispielsweise als freiberuflicher Zahnarzt arbeiten, sind Ihnen Termine mit Patienten natürlich vorgegeben. Ein perfekter Tag könnte hier idealerweise so aussehen, dass Sie verschiedene Kollegen beschäftigen, die den Job für Sie machen und Sie nur noch einige wenige Premium-Kunden persönlich betreuen, weil Sie sich auf diesen oder jenen Behandlungsbereich spezialisiert haben. Damit erledigen Sie pro Tag nur noch zwei Termine selbst, aber niemals vor 10 Uhr. Den einen Termin um 10 Uhr und den anderen um 14 Uhr, das wäre möglicherweise der Idealzustand.

Sport in der einen oder anderen Form würde sicher bei vielen in einen perfekten Tag einfließen. Bei mir würde der perfekte Tag mit Tennis beginnen und aufhören. Plötzlich wäre außerdem Zeit für Dinge, die man sonst nicht schafft, etwa jeden Tag ein bisschen Zeit mit Lesen zu verbringen, sich weiterzubilden, etwas gemeinsam mit der Familie zu unternehmen, Essen zu gehen – oder was auch immer. Gestalten Sie den perfekten Tag in dieser Übung auf einem Blatt Papier genau so, wie er Ihnen vorschwebt.

Würden Sie an Ihrem perfekten Tag arbeiten? Wenn ja: Würden Sie in erster Linie Dinge machen, die Ihnen besonders viel Freude bereiten, oder wären es Dinge, die unbedingt erforderlich sind? Denken Sie daran, wir reden hier von einem perfekten Tag. Natürlich würden Sie das machen, was Ihnen Freude bereitet.

Die nächste Frage lautet dementsprechend: Was ist es, was Ihnen in Ihrem Job besonders viel Spaß macht? Die Sachen, in denen Sie besonders gut sind, weil Sie sie gerne machen. Das, was Sie besonders gerne machen, wird zwangsläufig dazu führen, dass Ihr Unternehmen langfristig erfolgreich ist. Bei diesen Bereichen kämen Sie nicht einmal im Traum auf die Idee, sie zu delegieren. Höchstwahrscheinlich gibt es außerdem nicht viele Leute in Ihrer Firma, die in der Lage wären, diese Aufgaben in gleicher Qualität abzuliefern. Diese Aufgaben sind häufig von entscheidender Bedeutung für den Unternehmenserfolg und lassen sich auch nur sehr schwer duplizieren.

 

Was können Sie besonders gut?

Im Rahmen meines einjährigen Coaching-Programms arbeite ich immer wieder mit Vollblutunternehmern aus Überzeugung. Klar könnte der Geschäftsführer einer Winzergenossenschaft noch effizienter arbeiten und eine Stunde früher nach Hause gehen, wenn er auch die Weinproben mit seinen wichtigsten Kunden delegieren würde. Natürlich könnte der Zahnarzt übermorgen zwei weitere Zahnärzte anstellen und gar nicht mehr mit Patienten arbeiten und selbstverständlich könnte auch der Metallbauer jedwede Konstruktionsarbeit von Mitarbeitern erledigen lassen. Aber mit der nötigen Leidenschaft, Liebe und Begeisterung erledigen dies nur sie selbst. Würden sie diese Aufgaben abgeben, ginge ihnen ein entscheidender Bestandteil verloren: Der Spaß an ihrem Job!

Wenn Sie also dem, was Sie mit großer Leidenschaft tun, im Laufe Ihres Arbeitstages mehr Platz einräumen, wird sich auch Ihr Erfolg entsprechend vervielfachen. Dass Sie hierzu zunächst einige Herausforderungen lösen müssen, ist mir bewusst. Aber ich bin überzeugt: Auch für Sie liegt in diesem Bereich ein enormes Wachstumspotenzial.

Von der anderen Seite aus betrachtet

Man kann sich dem perfekten Tag auch von der anderen Seite nähern: Was hindert Sie daran, den perfekten Tag zu erleben? Vermutlich sind das alles Dinge, die getan werden müssen, die aber dem Prinzip des perfekten Tages absolut widersprechen, weil sie in eine ganz andere Richtung gehen. Mag sein, dass dies für den einen bedeutet, sich mit Zahlen auseinanderzusetzen, also Controlling betreiben zu müssen. Einem anderen wiederum macht genau dieser Bereich besonders viel Spaß. Mag sein, dass es Dinge gibt, die zwingend zu erledigen sind, die Ihnen aber eher Energie rauben. Sie werden feststellen, dass Sie an Tagen, an denen viele dieser Punkte auf der Agenda stehen, weit weniger zu leisten imstande sind. Sicher kennen auch Sie Tage, an denen Sie mit dem falschen Bein aufgestanden sind, an denen alles schief läuft oder an denen Sie sich, ganz im Gegensatz zum perfekten Tag, mit vielen unangenehmen Dingen auseinandersetzen und brennende Feuer löschen müssen. Doch wenn an solchen Tagen gar kein Raum mehr für die Dinge bleibt, die Ihnen Freude bereiten und die Sie mit Energie versorgen, dann werden Sie kaum gute Ergebnisse erzielen. Jeder kann einen Punkt benennen, den er für sein Leben gerne macht. Und genauso gibt es mindestens einen Punkt, der Ihnen am allerwenigsten Spaß macht, aber trotzdem regelmäßig zu Ihrem Arbeitsalltag gehört.

Wenn Sie sich am Vorabend die Kalendereintragungen des Folgetages ansehen und dort fünf Punkte aufgelistet sind, an denen Sie überhaupt keinen Spaß haben, mit welcher Begeisterung stehen Sie dann morgens auf?

Wenn wir also unsere Produktivität steigern wollen, ist es ein gutes Rezept, das Maß unserer Begeisterung zu vergrößern!

 

Je begeisterter, umso positiver

Hierzu ist es wesentlich, als Erstes einen solch perfekten Tag zu skizzieren. Einen Tag, der praktisch nur positive Dinge enthält. Aufgaben, die Sie beflügeln, Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen. Nichts Negatives, das Ihnen Energie abzieht. Im Rahmen dieser Übung ist es zunächst völlig unwichtig, darauf zu achten, einkommensproduzierende Tätigkeiten aufzulisten. Notieren Sie einfach nur auf einem Blatt Papier Ihren perfekten Tag. Ohne einen Gedanken daran, dass Sie Geld verdienen müssen. Kein Druck, keine negativen Folgen – nur die Frage nach dem für Sie idealen Tag.

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