Archive for the ‘E-Mails und Informationsüberflutung’ Category

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Digitalisierung – ist das Glas halbvoll oder halbleer?

13. September 2016

Immer wieder machen in den sozialen Netzwerken unzählige Videos zu Statistiken und vermeindlichen Fakten die Runde, welch´ besorgniserregende Entwicklungen die Digitalisierung mit sich bringt.

Ungeachtet der unbestreitbaren Gefahren hat das US-amerikanische Unternehmen Cisco jedoch (nicht ganz uneigennützig) eine ganz andere Perspektive gewählt:

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Gefällt mir.

Denn auch wenn die berechtigten Sorgen damit nicht vom Tisch sind, wird diese Entwicklung nicht aufzuhalten sein. Und bringt zugleich eine ganze Reihe positiver Aspekte und Möglichkeiten mit sich.

Nie gab es eine bessere Zeit um erstaunliche Dinge zu vollbringen!

Mich jedenfalls hat dieser Perspektivenwechsel zu einem neuen Vortrag inspiriert:

Auf der Überholspur zum Erfolg – Die Chancen der Digitalisierung

Bereichern Sie Ihre nächste Veranstaltung um eine motivierende Keynote, die Mut macht.

Gerne erstelle ich Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Zweifellos ein Thema, das kaum jemanden kalt lässt.

Für mich als bekennenden Optimisten ist das Glas deshalb definitiv halbvoll.

Wie denken Sie darüber?

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Die wichtigste Frage zur Steigerung Ihrer Produktivität

15. Dezember 2014

Natürlich wissen wir alle um die Notwendigkeit, sich Freiräume in Form störungsfreier Zeiten zu schaffen, um an unseren wichtigsten Zielen zu arbeiten. Denn wir werden niemals genug Zeit haben, um alles zu erledigen. Aber wir haben immer genug Zeit, um das Wichtigste zu erledigen.

Heute verrate ich Ihnen deshalb einen Tipp, der mir persönlich bereits wertvolle Dienste geleistet hat:

Arbeiten Sie nicht drauflos, ohne sich vorher über das gewünschte Ergebnis einer Aufgabe klar geworden zu sein!

Werden Sie sich zunächst über das gewünschte bzw. geplante Ziel klar. Erliegen Sie nicht der Versuchung, durch Aktionismus vor Ihren Mitmenschen (und vor sich selbst) als „fleißig“ bzw. „aktiv“ dastehen zu wollen. Mit dem Grundsatz „Erst denken, dann arbeiten“ kommen Sie letzten Endes immer schneller zum Ziel, als umgekehrt.

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Deshalb lauten einige wichtige Fragen:

  • Bin ich gerade produktiv oder nur beschäftigt?
  • Welches Ergebnis erziele ich damit?
  • Welche meiner Aktivitäten haben den höchsten Wert?
  • Wie kann ich meine Zeit jetzt, in diesem Augenblick so einsetzen, dass Sie mir den größten Wert bringt?
  • Und vor allem: Bringt es mich meinem wichtigsten Ziel näher?

Das Problem ist allerdings, dass die Antworten auf diese Fragen, wenn Sie erst einmal gefunden sind, im Verlauf des Tagesgeschäfts schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Zu vieles fordert unsere Aufmerksamkeit und einer der größten Zeitdiebe ist unsere eigene Neigung, sich unnötig ablenken zu lassen. Von der E-Mail, die gerade ankommt oder dem Anruf, der ein paar Minuten länger dauert, als nötig. Weil wir gerade kurz mal was im Internet suchen und dabei auf eine interessante Website stoßen oder aber unsere Zeit mit unwichtigen Alibi-Tätigkeiten vertrödeln.

Stellen Sie sich in diesem Fall nur eine einzige Frage.

„Welche eine Aufgabe, wenn ich sie jetzt in diesem Moment tue, bringt mich meinem Ziel am nächsten?“

Die Beantwortung dieser Frage kann Ihre Produktivität dramatisch steigern. Am besten richten Sie sie an Ihrem Computer als regelmässigen Reminder ein, um den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken. Sie wird Sie wieder zurück zum Wesentlichen bringen, sollten Sie es im Verlauf Ihres Arbeitstages doch einmal aus den Augen verloren haben.

Denn eines steht fest: Sobald Sie Ihre Aufgabe mit höchster Priorität ermittelt haben ist alles andere, das Sie tun, relative Zeitverschwendung.

Vielleicht gelingt Ihnen dieser Fokus auf Ihr wichtiges Ziel zunächst nur zwei bis drei Mal im Verlauf eines Arbeitstages und auch nur für kurze Zeit. Das spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Sie sich diese Frage immer wieder stellen, sich über die Antwort klar werden und dann anfangen und an dieser einen Aufgabe arbeiten, bis Sie erledigt ist. Nahezu automatisch wird diese Quote im Lauf der Zeit besser und besser. Das Ziel wird erreicht sein, wenn Sie sich nach einigen Wochen jederzeit – auch ohne Erinnerung – auf Ihre wichtigste Aufgabe zu fokussieren verstehen.

Viel Erfolg damit.

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„Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen“

29. November 2013

Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen

Forderung des IG-Metall-Chefs wird durch Expertenmeinung untermauert

IG-Metall-Chef Detlef Wetze fordert in Regeln für Beruf und Freizeit. Arbeitnehmer sollen künftig nach Feierabend nicht mehr per Telefon und E-Mail erreichbar sein. Unterstützung bekommt er hierbei nun auch von Deutschlands führendem Produktivitätsexperten Martin Geiger: „Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen“ behauptet der Buchautor und Vortragsredner bereits seit langem.

In einem heute erschienenen Interview mit der „Bild“-Zeitung fordert der neue IG-Metall-Chef Detlef Wetzel gesetzliche Regelungen, die SMS- und Mail-Verkehr nach Feierabend und an Wochenenden unterbinden. „Die Digitalisierung darf nicht dazu führen, dass Arbeitnehmer rund um die Uhr erreichbar sind“, sagte Wetzel. „Die neue Koalition muss hier strenge Regeln gegen Stress im Job und zu Hause vereinbaren.“ Es sei „unzumutbar“, dass immer mehr Beschäftigte nach Feierabend und an Wochenenden E-Mails oder SMS von Vorgesetzten bekommen.

Mit seiner Forderung greift Wetzel das Unbehagen vieler Arbeitnehmer auf, die die ständige Erreichbarkeit als Belastung empfinden. Auch die bisherige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen spricht sich prinzipiell gegen E-Mails nach Dienstschluss aus. In Ihrem Ministerium gilt seit 2012 ein Kodex, wonach Führungskräfte ihre Mitarbeiter nur noch „in begründeten Ausnahmefällen“ in ihrer Freizeit durch E-Mails oder Anrufe stören dürfen. Zugleich soll keiner benachteiligt werden, der außerhalb seiner Arbeitszeit etwa sein Handy „abschaltet oder Nachrichten nicht abruft“.

Soweit die Theorie – doch die gelebte Praxis sieht in vielen Unternehmen anders aus.

Produktivitätsexperte Martin Geiger rät in seinem Buch „Zeit. Macht. Geld. Die Erfolgsgeheimnisse produktiver Unternehmer“  (ISBN: 978-3-86980-201-5, Business Village, 296 Seiten, 1. Auflage, 2013, 24,80 €) auch Arbeitgebern, die Arbeitszeit und Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiter zu dezimieren. Damit ließen sich sogar bessere Ergebnisse erzielen, denn ständige Erreichbarkeit verhindere Spitzenleistungen.

Der Effizienzcoach behauptet: „Falsches Zeitmanagement kosten unsere Wirtschaft Milliarden.“ Dabei sind Produktivität und Effizienz seines Erachtens keine Frage der Arbeitszeit oder Erreichbarkeit. Da der Datenverkehr bis ins Jahr 2016 um mehr als das 21-fache Ansteigen wird, sind alternative Konzepte gefragt.

Geiger weiter: „Oft erwarten Menschen, die sieben Tage pro Woche volle 24 Stunden erreichbar sind, dies auch von ihren Mitmenschen. Aber wenn Sie nicht gerade die Bundeskanzlerin sind, sollte Sie niemand abends um 21 Uhr noch brauchen.“

Der Produktivitätsexperte in seinem Buch deshalb: „Schluß mit dem Cyber-Stress. Eine hohe  Lebensqualität der Mitarbeiter wirkt sich positiv auf die Unternehmensergebnisse aus. Dies wird jedoch nicht durch ständige SMS und E-Mails oder das mit nach Hause nehmen von Arbeit erreicht.“

Einige Unternehmen haben bereits reagiert, berichtet Spiegel-Online. So hat beim Autobauer VW der Betriebsrat eine Vereinbarung durchgesetzt, wonach die E-Mail Funktion für Blackberry-Geräte 30 Minuten nach Feierabend abgeschaltet wird.

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Sie sind zu wichtig, um ununterbrochen erreichbar zu sein

12. Dezember 2012

Verkürzen Sie aktiv den Zeitraum Ihrer telefonischen Erreichbarkeit.

Falls Sie um 8.00 Uhr Ihre Arbeit beginnen und erst ab 9.00 Uhr telefonisch erreichbar sind, gewinnen sie täglich eine ganze Stunde, um hochkonzentriert an einer Sache zu arbeiten.

Natürlich könnten Sie auch die Mittagspause verlängern. Zu dieser Tageszeit telefonieren – statistisch gesehen – ohnehin die wenigsten Menschen.

Zusammengerechnet entspricht das pro Woche immerhin einem halben, ungestörten Arbeitstag!

Ermutigend, nicht wahr?

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Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking

23. März 2012

Die moderne Arbeitswelt stellt uns vor vielfältige Herausforderungen: Termindruck, Informationsflut, Arbeitshetze und ständige Arbeitsunterbrechungen gehören für viele schon längst zum Arbeitsalltag. Wir sind ständig erreichbar, oft sogar immer online – und damit (fast) ununterbrochen ansprechbar. Die Folge ist, dass häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig auf uns einprasseln und unsere Aufmerksamkeit einfordern.

Wie gut, dass sich dank moderner Technik vieles parallel erledigen lässt: Telefonieren, navigieren, recherchieren, mailen, archivieren und anderes mehr.

Aber geht das wirklich? Kann der Mensch (und vor allem der Mann) tatsächlich gleichzeitig viele Dinge tun? Oder macht er auf diese Weise nichts richtig und alles nur halb? Ist der Mensch (oder wenigstens die Frau) für Multitasking geschaffen oder doch eher für ein Nacheinander? Und wie kommt er mit den ständigen Arbeitsunterbrechungen klar?

Diesen Fragen ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Studie nachgegangen. Die Ergebnisse sind als Forschungsbericht erschienen aus dem eine hilfreiche Broschüre entstanden ist. Sie richtet sich an alle potenziell Betroffenen und formuliert Tipps zum individuellen sowie teamorientierten Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking. Damit nicht genug hilft sie Ihnen dabei, gemeinsam mit Ihren Kollegen den Ursachen von Arbeitsunterbrechungen auf die Spur zu kommen, um diese dann präventiv verhindern zu können.

Denn eines sei hier bereits vorweg genommen:

Im Sinne von Gesundheit, Motivation und Produktivität ist die beste Unterbrechung die, die gar nicht erst stattfindet!

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So lassen Sie 80 % der Konkurrenz hinter sich

28. November 2011

Faszinierend!

Für einen meiner Klienten benötige ich eine Verkaufs- und Präsentationstrainer.

Also dachte ich mir, dies sei doch eine gute Gelegenheit, meine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft  in einem meiner sozialen  Netzwerke zu nutzen. Also veröffentlichte ich die Frage in der Statuszeile meines Xing-Profils und machte sie damit für meine knapp 550 Kontakte sichtbar.

Dies brachte mir fünf Reaktionen ein. Obwohl ich ausdrücklich darum bat, mich per E-Mail zu kontaktieren, erhielt ich vier davon über die Nachrichtenfunktion von Xing.

Davon kündigten wiederum drei eine telefonische Kontaktaufnahme an, wovon genau einer diese Vorhaben auch zeitnah umsetzte.

Fazit: Sie lassen 80 % Ihrer Wettbewerber bereits durch die Tatsache hinter sich, dass Sie tun, was Sie sagen!

Sabotieren Sie nicht Ihrem eigenen Erfolg. Bleiben Sie dran. Tun Sie, was von Ihnen erwartet wird. Vor allem aber: Tun Sie wenigstens das, was Sie selbst ankündigen!

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Sinkende Arbeitsproduktivität durch Facebook & Co.

9. Juni 2011

In Ihrem Blog Social Media für Unternehmer berichtet Claudia Hilker unter der Überschrift Sinkt die Arbeitsproduktivität durch Facebook & Co? von beängstigenden Studien:

Eine aktuelle Umfrage aus den USA hat ergeben, dass sich 53% der Befragten Arbeitnehmer eine Stunde am Tag von ihrer beruflichen Tätigkeit ablenken lassen. facebook 2 Sinkt die Arbeitsproduktivität durch Facebook & Co?

Das Software-Unternehmen harmon.ie und das Markforschungsunternehmen uSamp haben 515 Beschäftigte aus den Bereichen Vertrieb, Marketing, Personalwesen oder juristischen Abteilungen für US-Unternehmen mit 1.000 oder mehr Beschäftigten zur Konzentrationsfähigkeit während ihrer Arbeit befragt. Dabei tragen Social Media, wie Facebook, Xing und Youtube, mit 60% den größten Anteil an Ablenkungspotenzial. Jedoch sind auch andere Faktoren wie Dokumentensuche auf dem Computer, eMail schreiben, Datensicherung und PC-aufräumen maßgeblich für die Arbeitsunterbrechung verantwortlich.

Fazit: 45% der Befragten gaben an, sie würden sich lediglich 15 Minuten am Stück konzentrieren können, bevor sie unterbrochen werden. Im Durchschnitt wären diese „Pausen“ 2,5 Stunden pro Woche, was 16 Tage im Jahr sind.

Aber eine Autorin für die Nutzung von Social Media für das Business wäre natürlich im falschen Beruf, wenn Sie nicht Lösungsansätze aus einer eigenen Befragung herleiten würde.

Dennoch: Die dramatischen Zahlen nehmen von Jahr zu Jahr zu.

Zeit, sich auch als Effizientertainer kritisch mit diesem Trend auseinander zu setzen.

More is soon to come …

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