Archive for the ‘E-Mails und Informationsüberflutung’ Category

h1

Digitalisierung – ist das Glas halbvoll oder halbleer?

13. September 2016

Immer wieder machen in den sozialen Netzwerken unzählige Videos zu Statistiken und vermeindlichen Fakten die Runde, welch´ besorgniserregende Entwicklungen die Digitalisierung mit sich bringt.

Ungeachtet der unbestreitbaren Gefahren hat das US-amerikanische Unternehmen Cisco jedoch (nicht ganz uneigennützig) eine ganz andere Perspektive gewählt:

//players.brightcove.net/1384193102001/NJgI8K0ie_default/index.html?videoId=4941710869001

Gefällt mir.

Denn auch wenn die berechtigten Sorgen damit nicht vom Tisch sind, wird diese Entwicklung nicht aufzuhalten sein. Und bringt zugleich eine ganze Reihe positiver Aspekte und Möglichkeiten mit sich.

Nie gab es eine bessere Zeit um erstaunliche Dinge zu vollbringen!

Mich jedenfalls hat dieser Perspektivenwechsel zu einem neuen Vortrag inspiriert:

Auf der Überholspur zum Erfolg – Die Chancen der Digitalisierung

Bereichern Sie Ihre nächste Veranstaltung um eine motivierende Keynote, die Mut macht.

Gerne erstelle ich Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Zweifellos ein Thema, das kaum jemanden kalt lässt.

Für mich als bekennenden Optimisten ist das Glas deshalb definitiv halbvoll.

Wie denken Sie darüber?

h1

Die wichtigste Frage zur Steigerung Ihrer Produktivität

15. Dezember 2014

Natürlich wissen wir alle um die Notwendigkeit, sich Freiräume in Form störungsfreier Zeiten zu schaffen, um an unseren wichtigsten Zielen zu arbeiten. Denn wir werden niemals genug Zeit haben, um alles zu erledigen. Aber wir haben immer genug Zeit, um das Wichtigste zu erledigen.

Heute verrate ich Ihnen deshalb einen Tipp, der mir persönlich bereits wertvolle Dienste geleistet hat:

Arbeiten Sie nicht drauflos, ohne sich vorher über das gewünschte Ergebnis einer Aufgabe klar geworden zu sein!

Werden Sie sich zunächst über das gewünschte bzw. geplante Ziel klar. Erliegen Sie nicht der Versuchung, durch Aktionismus vor Ihren Mitmenschen (und vor sich selbst) als „fleißig“ bzw. „aktiv“ dastehen zu wollen. Mit dem Grundsatz „Erst denken, dann arbeiten“ kommen Sie letzten Endes immer schneller zum Ziel, als umgekehrt.

darts-102919

Deshalb lauten einige wichtige Fragen:

  • Bin ich gerade produktiv oder nur beschäftigt?
  • Welches Ergebnis erziele ich damit?
  • Welche meiner Aktivitäten haben den höchsten Wert?
  • Wie kann ich meine Zeit jetzt, in diesem Augenblick so einsetzen, dass Sie mir den größten Wert bringt?
  • Und vor allem: Bringt es mich meinem wichtigsten Ziel näher?

Das Problem ist allerdings, dass die Antworten auf diese Fragen, wenn Sie erst einmal gefunden sind, im Verlauf des Tagesgeschäfts schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Zu vieles fordert unsere Aufmerksamkeit und einer der größten Zeitdiebe ist unsere eigene Neigung, sich unnötig ablenken zu lassen. Von der E-Mail, die gerade ankommt oder dem Anruf, der ein paar Minuten länger dauert, als nötig. Weil wir gerade kurz mal was im Internet suchen und dabei auf eine interessante Website stoßen oder aber unsere Zeit mit unwichtigen Alibi-Tätigkeiten vertrödeln.

Stellen Sie sich in diesem Fall nur eine einzige Frage.

„Welche eine Aufgabe, wenn ich sie jetzt in diesem Moment tue, bringt mich meinem Ziel am nächsten?“

Die Beantwortung dieser Frage kann Ihre Produktivität dramatisch steigern. Am besten richten Sie sie an Ihrem Computer als regelmässigen Reminder ein, um den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken. Sie wird Sie wieder zurück zum Wesentlichen bringen, sollten Sie es im Verlauf Ihres Arbeitstages doch einmal aus den Augen verloren haben.

Denn eines steht fest: Sobald Sie Ihre Aufgabe mit höchster Priorität ermittelt haben ist alles andere, das Sie tun, relative Zeitverschwendung.

Vielleicht gelingt Ihnen dieser Fokus auf Ihr wichtiges Ziel zunächst nur zwei bis drei Mal im Verlauf eines Arbeitstages und auch nur für kurze Zeit. Das spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Sie sich diese Frage immer wieder stellen, sich über die Antwort klar werden und dann anfangen und an dieser einen Aufgabe arbeiten, bis Sie erledigt ist. Nahezu automatisch wird diese Quote im Lauf der Zeit besser und besser. Das Ziel wird erreicht sein, wenn Sie sich nach einigen Wochen jederzeit – auch ohne Erinnerung – auf Ihre wichtigste Aufgabe zu fokussieren verstehen.

Viel Erfolg damit.

h1

„Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen“

29. November 2013

Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen

Forderung des IG-Metall-Chefs wird durch Expertenmeinung untermauert

IG-Metall-Chef Detlef Wetze fordert in Regeln für Beruf und Freizeit. Arbeitnehmer sollen künftig nach Feierabend nicht mehr per Telefon und E-Mail erreichbar sein. Unterstützung bekommt er hierbei nun auch von Deutschlands führendem Produktivitätsexperten Martin Geiger: „Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen“ behauptet der Buchautor und Vortragsredner bereits seit langem.

In einem heute erschienenen Interview mit der „Bild“-Zeitung fordert der neue IG-Metall-Chef Detlef Wetzel gesetzliche Regelungen, die SMS- und Mail-Verkehr nach Feierabend und an Wochenenden unterbinden. „Die Digitalisierung darf nicht dazu führen, dass Arbeitnehmer rund um die Uhr erreichbar sind“, sagte Wetzel. „Die neue Koalition muss hier strenge Regeln gegen Stress im Job und zu Hause vereinbaren.“ Es sei „unzumutbar“, dass immer mehr Beschäftigte nach Feierabend und an Wochenenden E-Mails oder SMS von Vorgesetzten bekommen.

Mit seiner Forderung greift Wetzel das Unbehagen vieler Arbeitnehmer auf, die die ständige Erreichbarkeit als Belastung empfinden. Auch die bisherige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen spricht sich prinzipiell gegen E-Mails nach Dienstschluss aus. In Ihrem Ministerium gilt seit 2012 ein Kodex, wonach Führungskräfte ihre Mitarbeiter nur noch „in begründeten Ausnahmefällen“ in ihrer Freizeit durch E-Mails oder Anrufe stören dürfen. Zugleich soll keiner benachteiligt werden, der außerhalb seiner Arbeitszeit etwa sein Handy „abschaltet oder Nachrichten nicht abruft“.

Soweit die Theorie – doch die gelebte Praxis sieht in vielen Unternehmen anders aus.

Produktivitätsexperte Martin Geiger rät in seinem Buch „Zeit. Macht. Geld. Die Erfolgsgeheimnisse produktiver Unternehmer“  (ISBN: 978-3-86980-201-5, Business Village, 296 Seiten, 1. Auflage, 2013, 24,80 €) auch Arbeitgebern, die Arbeitszeit und Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiter zu dezimieren. Damit ließen sich sogar bessere Ergebnisse erzielen, denn ständige Erreichbarkeit verhindere Spitzenleistungen.

Der Effizienzcoach behauptet: „Falsches Zeitmanagement kosten unsere Wirtschaft Milliarden.“ Dabei sind Produktivität und Effizienz seines Erachtens keine Frage der Arbeitszeit oder Erreichbarkeit. Da der Datenverkehr bis ins Jahr 2016 um mehr als das 21-fache Ansteigen wird, sind alternative Konzepte gefragt.

Geiger weiter: „Oft erwarten Menschen, die sieben Tage pro Woche volle 24 Stunden erreichbar sind, dies auch von ihren Mitmenschen. Aber wenn Sie nicht gerade die Bundeskanzlerin sind, sollte Sie niemand abends um 21 Uhr noch brauchen.“

Der Produktivitätsexperte in seinem Buch deshalb: „Schluß mit dem Cyber-Stress. Eine hohe  Lebensqualität der Mitarbeiter wirkt sich positiv auf die Unternehmensergebnisse aus. Dies wird jedoch nicht durch ständige SMS und E-Mails oder das mit nach Hause nehmen von Arbeit erreicht.“

Einige Unternehmen haben bereits reagiert, berichtet Spiegel-Online. So hat beim Autobauer VW der Betriebsrat eine Vereinbarung durchgesetzt, wonach die E-Mail Funktion für Blackberry-Geräte 30 Minuten nach Feierabend abgeschaltet wird.

h1

Sie sind zu wichtig, um ununterbrochen erreichbar zu sein

12. Dezember 2012

Verkürzen Sie aktiv den Zeitraum Ihrer telefonischen Erreichbarkeit.

Falls Sie um 8.00 Uhr Ihre Arbeit beginnen und erst ab 9.00 Uhr telefonisch erreichbar sind, gewinnen sie täglich eine ganze Stunde, um hochkonzentriert an einer Sache zu arbeiten.

Natürlich könnten Sie auch die Mittagspause verlängern. Zu dieser Tageszeit telefonieren – statistisch gesehen – ohnehin die wenigsten Menschen.

Zusammengerechnet entspricht das pro Woche immerhin einem halben, ungestörten Arbeitstag!

Ermutigend, nicht wahr?

h1

Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking

23. März 2012

Die moderne Arbeitswelt stellt uns vor vielfältige Herausforderungen: Termindruck, Informationsflut, Arbeitshetze und ständige Arbeitsunterbrechungen gehören für viele schon längst zum Arbeitsalltag. Wir sind ständig erreichbar, oft sogar immer online – und damit (fast) ununterbrochen ansprechbar. Die Folge ist, dass häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig auf uns einprasseln und unsere Aufmerksamkeit einfordern.

Wie gut, dass sich dank moderner Technik vieles parallel erledigen lässt: Telefonieren, navigieren, recherchieren, mailen, archivieren und anderes mehr.

Aber geht das wirklich? Kann der Mensch (und vor allem der Mann) tatsächlich gleichzeitig viele Dinge tun? Oder macht er auf diese Weise nichts richtig und alles nur halb? Ist der Mensch (oder wenigstens die Frau) für Multitasking geschaffen oder doch eher für ein Nacheinander? Und wie kommt er mit den ständigen Arbeitsunterbrechungen klar?

Diesen Fragen ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Studie nachgegangen. Die Ergebnisse sind als Forschungsbericht erschienen aus dem eine hilfreiche Broschüre entstanden ist. Sie richtet sich an alle potenziell Betroffenen und formuliert Tipps zum individuellen sowie teamorientierten Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking. Damit nicht genug hilft sie Ihnen dabei, gemeinsam mit Ihren Kollegen den Ursachen von Arbeitsunterbrechungen auf die Spur zu kommen, um diese dann präventiv verhindern zu können.

Denn eines sei hier bereits vorweg genommen:

Im Sinne von Gesundheit, Motivation und Produktivität ist die beste Unterbrechung die, die gar nicht erst stattfindet!

h1

So lassen Sie 80 % der Konkurrenz hinter sich

28. November 2011

Faszinierend!

Für einen meiner Klienten benötige ich eine Verkaufs- und Präsentationstrainer.

Also dachte ich mir, dies sei doch eine gute Gelegenheit, meine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft  in einem meiner sozialen  Netzwerke zu nutzen. Also veröffentlichte ich die Frage in der Statuszeile meines Xing-Profils und machte sie damit für meine knapp 550 Kontakte sichtbar.

Dies brachte mir fünf Reaktionen ein. Obwohl ich ausdrücklich darum bat, mich per E-Mail zu kontaktieren, erhielt ich vier davon über die Nachrichtenfunktion von Xing.

Davon kündigten wiederum drei eine telefonische Kontaktaufnahme an, wovon genau einer diese Vorhaben auch zeitnah umsetzte.

Fazit: Sie lassen 80 % Ihrer Wettbewerber bereits durch die Tatsache hinter sich, dass Sie tun, was Sie sagen!

Sabotieren Sie nicht Ihrem eigenen Erfolg. Bleiben Sie dran. Tun Sie, was von Ihnen erwartet wird. Vor allem aber: Tun Sie wenigstens das, was Sie selbst ankündigen!

h1

Sinkende Arbeitsproduktivität durch Facebook & Co.

9. Juni 2011

In Ihrem Blog Social Media für Unternehmer berichtet Claudia Hilker unter der Überschrift Sinkt die Arbeitsproduktivität durch Facebook & Co? von beängstigenden Studien:

Eine aktuelle Umfrage aus den USA hat ergeben, dass sich 53% der Befragten Arbeitnehmer eine Stunde am Tag von ihrer beruflichen Tätigkeit ablenken lassen. facebook 2 Sinkt die Arbeitsproduktivität durch Facebook & Co?

Das Software-Unternehmen harmon.ie und das Markforschungsunternehmen uSamp haben 515 Beschäftigte aus den Bereichen Vertrieb, Marketing, Personalwesen oder juristischen Abteilungen für US-Unternehmen mit 1.000 oder mehr Beschäftigten zur Konzentrationsfähigkeit während ihrer Arbeit befragt. Dabei tragen Social Media, wie Facebook, Xing und Youtube, mit 60% den größten Anteil an Ablenkungspotenzial. Jedoch sind auch andere Faktoren wie Dokumentensuche auf dem Computer, eMail schreiben, Datensicherung und PC-aufräumen maßgeblich für die Arbeitsunterbrechung verantwortlich.

Fazit: 45% der Befragten gaben an, sie würden sich lediglich 15 Minuten am Stück konzentrieren können, bevor sie unterbrochen werden. Im Durchschnitt wären diese „Pausen“ 2,5 Stunden pro Woche, was 16 Tage im Jahr sind.

Aber eine Autorin für die Nutzung von Social Media für das Business wäre natürlich im falschen Beruf, wenn Sie nicht Lösungsansätze aus einer eigenen Befragung herleiten würde.

Dennoch: Die dramatischen Zahlen nehmen von Jahr zu Jahr zu.

Zeit, sich auch als Effizientertainer kritisch mit diesem Trend auseinander zu setzen.

More is soon to come …

h1

Meine Grundsätze für die Beantwortung von E-Mails

12. Januar 2011

Gegenwärtig erhalte ich weit über 100 E-Mails pro Tag.

Es ist es mir schlicht unmöglich, alle unmittelbar zu beantworten, ohne meine Arbeit als Effizientertainer aufzugeben.

Da ich hierzu gegenwärtig noch nicht bereit bin, bearbeite ich meine E-Mails aus Gründen der Effizienz täglich nur noch in einem Block  nach 14 Uhr.

Hierbei gehe ich nach folgendem Ablaufschema vor.

Sollte ihr Anliegen nicht bis dahin warten können, rufen Sie bitte mein Büro an unter: +49 / (0)7841 / 68 28 – 60.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich E-Mails mit geringer Priorität aufgrund dieser zeitlichen Einschränkungen nicht beantworten kann.

Möglicherweise gelte ich damit in Ihren Augen als schlechter Kommunikator. Aber nur so ist es mir möglich, die gewonnene Zeit dafür zu nutzen, mich meinen wichtigsten Aufgaben zu widmen, um selbstbestimmte Ziele schneller zu erreichen.

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Geduld und Ihr Verständnis für diese Maßnahme, die mir produktiveres Arbeiten, größere Leistungsfähigkeit und ein angenehmeres Leben ermöglicht.

Martin Geiger

Effizientertainer ®

h1

Der Tag, an dem ich began, Social Media zu entrümpeln

11. Januar 2011

Jetzt ist endgültig Schluß!

So kann mein Online-Leben nicht weitergehen!

Ab heute wird alles anders!

Doch der Reihe nach:

Gehen wir zunächst einmal gemeinsam zurück – entlang der chronologischen Timeline des Business-Netzwerkes XING – und werfen einen Blick auf  die gesammelten persönlichen Nachrichten, die sich im Lauf der letzten Jahre in meinem dortigen Postfach angesammelt haben:

  • 16.04.2004: „Ich finde ihr Profil interessant. Darf ich Sie zu meinen Kontakten hinzufügen?“
  • 14.09.2005: „Hallo Herr Geiger! Ich würde Sie gerne zu meinen Kontakten hinzufügen. Lassen Sie uns mal über … sprechen.“
  • 22.02.2006:  „Hallo Herr Geiger! Ihr Profil klingt spannend. Wir sollten uns vernetzen!“
  • 07.03.2007: „Guten Tag Herr Geiger! Ich habe Sie auf Ihrem Vortrag in … erlebt und war begeistert. Deshalb würde ich mich gerne mit Ihnen vernetzen. Vielleicht ergibt sich ja mal die Möglichkeit zu einer Kooperation.“

So oder ähnlich lauten die Texte von E-Mails, die ich seit nunmehr fast sieben (!) Jahren über das Business-Portal XING mit dem Zweck erhalte, eine Kontaktanfrage einzuleiten.

Und allesamt habe ich sie in der Euphorie bestätigt, hieraus werde sich früher oder später eine wertvolle Verbindung entwickeln. Doch passiert ist in mehr als 80 % der Fälle … nichts.

Zwischenbilanz an diesem 3. Januar des Jahres 2011: Ein „Freundeskreises“ von 517 Personen, die mir zum Großteil gänzlich unbekannt sind und ihren Worten leider keine Taten folgen liesen.

Und so stellte die Jahreswende für mich nun also auch den idealen Zeitpunkt dar, endlich einmal auszumisten.

Schritt 1: Wir beginnen mit einer verbindlichen Statusmeldung

„So, jetzt mache ich mich an den Neujahrsputz! Auf wiedersehen, wen auch immer es treffen wird!!!“

Schritt 2: Wir durchforsten unsere Kontakte

Folgende Kriterien habe ich für meine Löschung zugrunde gelegt:

a) Kein Foto – nutzt die Plattform wahrscheinlich selten bis nie (und befriedigt meine natürliche Neugier nicht)

b) Kontakt seit mehreren Jahren ohne irgendeine Kommunikation – wozu das Ganze dann?

c) zu wenige andere Kontakte – (Begründung siehe a)

d) zu viele andere Kontakte – sieht als oberstes Ziel des Netzwerkens eher das Sammeln von Kontakten als deren Pflege an

e) regelmässige Einladungen zu für mich irrelevanten Events – hat einen enorm hohen Nerv-Faktor (mein persönliches Highlight war die Einladung zu einem Frauenstammtisch nach HH)

f) keine Kontaktdaten freigegeben – auch ein Highlight ineffizienter Vernetzung

Schritt 3: Wir löschen die als irrelevant identifizierten Kontake

Dies habe ich der Fairness halber immer mit einer persönlichen Nachricht begründet.

Wortlaut:

Hallo Herr …!

Bei mittlerweile mehr als 500 Kontakten wird es zunehmend schwieriger, diese sinnvoll zu pflegen.

Da es mir bei XING um Qualität vor Quantität geht, betrachte ich bei meinen geschäftlichen Kontakten hin und wieder, ob ein für beide Seiten gewinnbringender Austausch zu Grunde liegt.

Leider war dies bei uns beiden in der Vergangenheit nicht der Fall.

Daher habe ich den Kontakt nun gelöscht. Dies hat nichts mit der Wertschätzung Ihrer Person zu tun.

Wenn Sie auch weiterhin an einem direkten Kontakt interessiert sind, darf ich Sie bitten, zu diesem Zweck in Zukunft meine Facebook-Fanpage zu nutzen: http://www.fb.com/effizientertainer/

Danke für Ihr Verständnis zu diesem Schritt, der mir eine effektivere Netzwerkpflege ermöglicht!

Grüße sendet Ihnen

Martin Geiger

Einziger Wermutstropfen: Ich darf ich pro Tag nur 20 Nachrichten an Personen senden, mit denen ich nicht in direktem Kontakt stehe. Das verzögert meine Aufräumaktion natürlich geringfügig.

Und noch eine Lektion, die ich für den künftigen Umgang mit XING gelernt habe: In Zukunft werde ich mir zu jedem Kontakt eine kurze Notiz anfertigen, wie der Kontakt zustande kam. So vermeide ich es, den ein oder anderen wertvollen Kontakt unabsichtlich vor den Kopf zu stossen, weil mich mein lückenhaftes Gedächtnis im Stich lässt.

Aber davon abgesehen fühlt es sich bisher wunderbar an. Mal sehen, wie die Reaktionen ausfallen. Aber wer mir nun auf diesen Schritt hin schreibt, obwohl er dies vorher sechs Jahre lang nicht getan hat: Mhhh …?

Man kann es ohnehin nicht jedem Recht machen. Und das Leben ist zu kurz, um seine Zeit zu verschwenden. Und Menschen, die Ihren Worten keine Taten folgen lassen, sind Zeitverschwendung. Ich kann Sie mir einfach nicht leisten.

h1

Hilfreiche Tipps, um das Postfach sauber zu halten

10. Oktober 2010

Viel Zeit geht mit dem Löschen unerwünschter E-Mails verloren. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks, das eigene Postfach sauber zu halten, wie ich sie bei Absolit gefunden habe:

Überlegte Herausgabe der E-Mail-Adresse

Sie sollten sich sehr gut überlegen, ob und wem Sie Ihre E-Mail Adresse geben. Generell gilt: seriöse Unternehmen sind unbedenklich. Wenn der Anbieter jedoch dubios erscheint oder die Adresse auf Webseiten veröffentlicht wird, ist die Gefahr groß, auf Spamverteilern zu landen.

Seriöse Anbieter um Löschung bitten

Wenn sie von seriösen Unternehmen E-Mails erhalten, zu denen Sie kein Einverständnis gegeben haben, löschen Sie sich einfach aus dem Verteiler. Sowohl B2B wie auch B2C sind unaufgefordert zugesandte E-Mails untersagt. Wenn es keinen Abbestell-Knopf gibt, antworten Sie auf die Mail mit dem Betreff “Adresse xyz@xyz.de bitte aus dem Verteiler streichen”. Der Versender ist verpflichtet, darauf zu reagieren. Tut er das nicht, riskiert er eine kostenbewehrte Unterlassungserklärung.

Unseriöse Anbieter blockieren

Bei Unternehmen, die vorsätzlich Massen-E-Mails an Spamverteiler senden, hilft die sanfte Tour nicht weiter. Diese Mails können Sie nur mit einem guten Spamfilter herausfiltern. Je mehr Menschen diese Mails als Spam melden, desto effektiver werden diese Mails auch von Providern und Spamfiltern geblockt.

Zweite Mail Adresse anlegen

Geben Sie nie Ihre E-Mail Adresse in Newsgroups, Chat Foren oder in Mailinglisten an, deren Einträge im Web publiziert werden. Spammer suchen gezielt auf Webseiten nach Adressen. Nutzen Sie die kostenlosen Freemailanbieter und legen Sie sich eine zweite Adresse zu.

Nie Antworten

Antworten Sie nie auf eine unverlangte Werbe-E-Mail und leiten Sie diese auch nicht weiter. Durch das Antworten wird die Adresse, als genutzte Adresse bestätigt und dann geht es mit der Spamflut erst richtig los. Eine Falle sind harmlos aussehende Kettenbriefe, mit denen leicht Mail Adressen gesammelt werden können. Generell gilt: Öffnen bzw. beantworten Sie möglichst keine E-Mails von unbekannten Absendern.

Automatische Abwesenheitsmitteilungen deaktivieren

Auch automatische Abwesenheitsmitteilungen bestätigen dem Spammer, dass diese Adresse stimmt. Deshalb sollten automatische Mitteilungen deaktiviert werden.

Nachladbare E-Mail-Inhalte unterdrücken

Manche Spammer bauen Web-Bugs und andere nachladbare Inhalte in ihre Spam-Mails ein und können so nachvollziehen ob die gesendete Spam-Mail geöffnet und damit die E-Mail-Adresse bestätigt wurde. Um dies zu verhindern sollte der E-Mail-Clients so eingestellt sein, dass keine externen Inhalte automatisch nachgeladen werden. Um Viren keine Chance zu geben, sollte außerdem die Vorschau-Funktion von E-Mails deaktiviert sein.

Nie Links / Handlungen in Spams befolgen

Gehen Sie nie auf einen Link in einer Junkmail bzw. führen Sie nicht die dort beworbenen Handlungen durch. Auch nicht, wenn es darum geht Ihre Adresse aus dem Verteiler zu löschen. Meist ist dieses angebliche Abmelden eine Falle.

Arbeiten Sie mit Filtern

Nutzen Sie die Spamfilter-Funktionen Ihres Freemailers, Providers oder Unternehmens. Zusätzlich nutzen Sie noch einen zweiten, selbstlernenden Filter in Ihrem eigenen E-Mail-Programm. Dieser kann auf ihre persönlichen Wünsche hin trainiert werden und Sie können jederzeit schnell nachsehen, ob etwas falsch klassifiziert wurde.

Quelle: T. Schwarz

%d Bloggern gefällt das: