Archive for the ‘Fundstücke’ Category

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Die Geschichte von den drei Sieben

21. März 2017

Das „Phänomen der Zeitdiebe“ ist keine Erfindung unserer Zeit. Eine der besten Methoden, Zeitdiebe zu stoppen, stammt bereits vom griechischen Philosophen Sokrates (469 v. Chr.-399 v. Chr.):

 Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.

„Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund…“

„Halt ein“, unterbrach ihn der Philosoph. „Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?“

„Drei Siebe? Welche?“, fragte der andere verwundert.

„Ja! Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du geprüft, ob das, was du mir berichten willst, auch wahr ist?“

„Nein, ich hörte es erzählen, und…“

„Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht wahr ist – wenigstens gut?“

Der andere zögerte. „Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil…“

„Nun“, unterbrach ihn Sokrates, „so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint.“

„Notwendig gerade nicht…“

„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.“

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Digitalisierung – ist das Glas halbvoll oder halbleer?

13. September 2016

Immer wieder machen in den sozialen Netzwerken unzählige Videos zu Statistiken und vermeindlichen Fakten die Runde, welch´ besorgniserregende Entwicklungen die Digitalisierung mit sich bringt.

Ungeachtet der unbestreitbaren Gefahren hat das US-amerikanische Unternehmen Cisco jedoch (nicht ganz uneigennützig) eine ganz andere Perspektive gewählt:

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Gefällt mir.

Denn auch wenn die berechtigten Sorgen damit nicht vom Tisch sind, wird diese Entwicklung nicht aufzuhalten sein. Und bringt zugleich eine ganze Reihe positiver Aspekte und Möglichkeiten mit sich.

Nie gab es eine bessere Zeit um erstaunliche Dinge zu vollbringen!

Mich jedenfalls hat dieser Perspektivenwechsel zu einem neuen Vortrag inspiriert:

Auf der Überholspur zum Erfolg – Die Chancen der Digitalisierung

Bereichern Sie Ihre nächste Veranstaltung um eine motivierende Keynote, die Mut macht.

Gerne erstelle ich Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Zweifellos ein Thema, das kaum jemanden kalt lässt.

Für mich als bekennenden Optimisten ist das Glas deshalb definitiv halbvoll.

Wie denken Sie darüber?

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Warum unsere guten Vorsätze zum Jahreswechel scheitern

5. Januar 2016

Das neue Jahr ist noch keine Woche alt und schon sind viele unserer guten Vorsätze bereits Schnee von gestern.

In wohl keiner Zeitspanne begenet man mehr Joggern als zwischen Neujahr und dem „Drei-Königs-Feiertag“ am 6. Januar.

Warum das so ist, zeigt dieser Artikel der Wirtschaftswoche:

http://www.wiwo.de/erfolg/trends/jahreswechsel-warum-unsere-guten-vorsaetze-scheitern/12753086.html

Und mein Vorbild Richard Branson liefert gleich eine Fülle konkreter Hinweise, wie sich das ändern lässt:

http://www.virgin.com/richard-branson/new-years-resolutions-and-making-lists

 

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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2016

24. Dezember 2015

Wir wünschen allen unseren Kunden, Klienten & Coach ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch
 

in ein glückliches, gesundes & erfolgreiches neues Jahr!

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Der ultimative Produktivitäts-Booster

10. November 2015

“productivity-to-go”

Ob als hochwertiges Weihnachtsgeschenk für besondere Geschäftspartner oder den eigenen Kick Start zu maximaler Produktivität:

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Dieser 2 GB USB-Stick ist randvoll

mit persönlich von Martin Geiger ausgewählten und eingesetzten

Tools im Gesamtwert von über 600,– Euro:

  • + Hörbuch „Auf der Überholspur zum Erfolg“ (> 55 min.)
  • + Video-Ausschnitt „Schneller als die Konkurrenz“ (> 10 min.)
  • + Audio-Mitschnitt „Die Geheimnisse meisterhafter Effektivität“ (> 25 min.)
  • + Vortragsfolien „Schneller als die Konkurrenz“
  • + 40-seitige Leseprobe „Zeit. Macht. Geld.“
  • + e-Book „88 Produktivitäts-Tipps“
  • + „Tu es!“-Wallpaper
  • + Stop-Türschild
  • + Audio-Datei „Produktivitätsfrage“
  • + Diverse Planungs-Formulare zur optimalen Zeitplanung
  • + Link-Sammlung mit den besten Web-Adressen für maximale Produktivität
  • + 75,– € – Gutschein für ein einstündiges Telefoncoaching
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Der Fluch der Work-Life-Balance und wie man ihm beikommt

20. Februar 2015

Online-Selbsttest ermittelt Harmonie zwischen einzelnen Lebensbereichen

Work-Life-Balance ist in aller Munde. Viele Menschen empfinden hier ein erhebliches Defizit. Dabei ist die eigentliche Herausforderung um einiges komplexer: Tatsächlich gilt es, eine harmonische Ausgewogenheit von sechs unterschiedlichen Lebensbereichen herzustellen. Wir haben ein kostenfreies Online-Tool herausgebracht, mit dem jeder Anwender die Ausgeglichenheit aller Lebensbereiche innerhalb kürzester Zeit selbst überprüfen kann.

Lebensrad(2)Es ist ein Fluch: Ständig streben wir danach, die vielzitierte „Work-Life-Balance“ herzustellen. Dabei begeben wir uns immer stärker ins Ungleichgewicht. Stets scheinen die Waagschalen den einen oder anderen Bereich stärker zu gewichten. Und suggerieren uns damit fortwährend ein Defizit. Das schlechte Gewissen ist unser ständiger Begleiter. Dabei sind die Bereiche des Berufs- und Privatlebens längst untrennbar miteinander verbunden. Die Grenzen fließend. Wer bringt nicht des öfteren Arbeit mit nach Hause und beantwortet Mails auch noch nach Feierabend? Und wer sitzt nicht ab und an vor dem Bildschirm an seinem Arbeitsplatz, um sich mit YouTube-Videos oder Facebook-Chat die Arbeitszeit zu vertreiben?

Dabei kann der Irrglaube von zwei konkurrierenden Lebensbereichen nur in die Irre führen. Denn tatsächlich gibt es insgesamt sogar sechs Lebensbereiche, die allesamt unserer Aufmerksamkeit bedürfen:

  • Persönlichkeit
  • Freizeit
  • Gesundheit
  • Arbeit
  • Vermögen
  • Beziehungen

„Lebensrad statt Work-Life-Balance“ lautet daher das Erfolgsrezept, mit der sich der Herausforderung, an einer harmonischen Verbindung aller Lebensbereiche zu arbeiten, begegnen lässt.

In meinen Vorträgen, Veröffentlichungen und Coachings trete ich für ein selbstbestimmtes Leben ein, in dem Leistung und Lebensqualität ihren Platz haben.

Zudem bilde ich seit 2003 zudem Life Coaches darin aus, ihre Klienten per Telefon bei einer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen. Mit Erfolg: Über einhundert lizenzierte Absolventen meiner Kompakt-Ausbildung arbeiteten seither mit weit mehr als tausend Coachees an einem ausgeglichenen Lebensrad.

WIe ich finde ein wichtiges Unterfangen: Denn hat ein Klient in einem Bereich ein Defizit, wirkt sich dies negativ auf das von ihm empfundene Glück in seinem gesamten Leben aus. Wer kennt nicht Beispiele aus seinem Umfeld, in denen die finanzielle Unabhängigkeit durch gesundheitliche Probleme überschattet wird? Oder Fälle, in denen eine gescheiterte Beziehung die Freude über den beruflichen Erfolg schmälert?

Dies ist vergleichbar mit den unterschiedlichen Voraussetzungen, die eine Pflanze benötigt, um wachsen zu können. Nur unter optimalen Bedingungen kann sie sich voll entfalten. Und dabei kann ein Mangel in einem Bereich nicht durch eine Überkompensation in einem anderen ausgeglichen werden. Daher ist es für den Menschen von existenzieller Bedeutung, sich seiner Defizite in den einzelnen Bereichen bewusst zu werden, um ein ausgeglichenes und glückliches Leben in Harmonie führen zu können. Dies geht weit über die Bereiche Berufs- und Privatleben hinaus. Es ist daher zwingend notwendig, den Ist-Stand der jeweiligen Bereiche zu kennen bzw. zu ermitteln, um seine Ziele und Handlungen entsprechend daran auszurichten.

Wohl mit ein Grund dafür, das mein Premium Coaching vor allem bei Unternehmern besonders begehrt, deren Ausgeglichenheit zu Lasten des Privatlebens ins Ungleichgewicht geraten ist. Und obwohl mein Motto „anders arbeiten – mehr leben“ genau diese beiden Bereiche aufgreift, ist mir an einer gleichmäßigen Entwicklung aller Lebensbereiche gelegen. Denn unser Leben besteht aus viel mehr als nur Arbeit und Leben. Wo etwa bleiben die Bereiche Persönlichkeit, Gesundheit, Freizeit, Vermögen oder Beziehungen?

In Zusammenarbeit mit durch mich ausgebildeten Life Coaches habe ich nun ein einmaliges Werkzeug entwickelt:

Das Lebensrad

GRATIS-ONLINE-TOOL

www.lebensrad.martingeiger.com

Das Lebensrad ist ein Tool, mit dem jedermann innerhalb weniger Minuten die Ausgeglichenheit aller Lebensbereiche überprüfen kann.

Damit haben wir ein einfach zu handhabendes Tool entwickelt, mit dem jedermann unmittelbar ein wesentliches Werkzeug selbst erstellen kann und daraufhin auf Wunsch auch professionelle Unterstützung an die Hand bekommt, ein etwaiges Ungleichgewicht in ein glücklicheres Leben zu verwandeln.

Mit dem Lebensrad ist der Anwender in der Lage, die Harmonie aller Lebensbereiche zu überprüfen, etwaige Unstimmigkeiten oder Engpässe zu entdecken und diese auszugleichen bzw. wieder in Einklang zu bringen. Ein harmonisches Lebensrad steigert Ihr individuelles Glücksempfinden ganz erheblich. Umgekehrt wird eine mangelnde Balance Ihrer Lebensbereiche Ihre persönliche Entwicklung entsprechend hemmen.

Lebensrad(2)

Auf diesem Weg lässt sich ein wichtiger Schritt zu einem glücklicheren und ausgeglicheneren Leben zurücklegen. Schon mit nur wenigen Mausklicks ist das persönliche Lebensrad erstellt, dass die Frage beantwortet, wie es gegenwärtig um die eigene Balance bestellt ist?

Mittels dieses Gratis-Online-Tools ist es jedem Anwender kostenfrei möglich, innerhalb weniger Minuten seinen Ist-Stand zu ermitteln und daraufhin individuelle Schritte einzuleiten. Hierbei unterstützen ihn mehr als ein Dutzend lizenzierte Life Coaches, die im Anschluss für ein kostenloses Erstgespräch zur Verfügung stehen.

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Das Zeit-Geschenk

19. Dezember 2014

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Gemeinsames Wandern ohne Meckern.

Das schenkte ich meinen Eltern, als ich ein Kind war.

Heute machen wir Weihnachten ein Spiel daraus:

„Ich schenke Dir Zeit. Was möchtest Du damit machen?“

Erlaubt ist alles, was froh macht.

Ich wünsche mir von meiner Schwester, dass sie sich einen Tag um unsere Kinder kümmert.

Meine Freundin will endlich mal wieder mit mir um die Häuser ziehen – ohne auf die Uhr zu gucken.

Auch unserer ehemaligen Nachbarin schenke ich Zeit. Ich lese ihr im Pflegeheim aus ihrem Lieblingsbuch vor.

Und hoffe, sie spürt, dass ich da bin.

Meine Mutter schickt mich auf die Leiter. Für sie schneide ich die Gartenhecke.

Und staune über das kostbarste Geschenk, das wir weitergeben dürfen.

 

Quelle: Aus dem Kalender „Der andere Advent“ von Iris Macke

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Restaurantbesuch 2014

30. September 2014

Ein berühmtes New Yorker Restaurant heuerte eine Firma an, die herausfinden sollte, weshalb das Restaurant fortlaufend schlechte Kritiken erhielt. Das Ergebnis dieser Untersuchung war so interessant, dass das Restaurant beschloss, es zu veröffentlichen:

Seit Jahren ist unser Restaurant sowohl bei Touristen als auch bei Ortsansässigen gleichermaßen beliebt. Doch obwohl wir seit mehr als zehn Jahren annähernd die gleiche Anzahl an Kunden täglich bedienen, unser Personal aufgestockt und die Speisekarte verkleinert haben scheint es so, als wäre unser Service unglaublich langsam. Dies und die Tatsache, dass man offenbar sehr lange auf einen Tisch warten muss, sind die auf Bewertungs-Website meistgenannten Kritikpunkte an uns.

Als wir eine Firma anheuerten, die uns helfen sollten, dem auf den Grund zu gehen, war deren erster Gedanke, dass unser Service- und Küchenpersonal nicht ausreichend geschult sei, um die Zahl unserer Gäste zu bewältigen.

Da wir, wie die meisten Restaurants in New York, ein Überwachungssystem besitzen, wollten wir dies mithilfe der Aufzeichnung überprüfen. Etwa zehn Jahre zuvor haben wir auf ein digitales System umgestellt, aber die letzten vier Bänder unseres alten Überwachungssystem befand sich noch in den Geräten, weshalb wir den 1. Juli 2004 mit dem 3. Juli 2014 (beide Male Donnerstage) vergleichen konnten.

Wie wir feststellen konnten, war das Aufkommen an Kunden an beiden Tagen nahezu identisch. Durch den Vergleich von 45 Bestellungen gelangten wir zu einer Erklärung für das Problem:

2004

Eine Gruppe von Gästen betritt das Lokal
Ihnen wird ihr Platz gezeigt und die Speisekarte überreicht. 3 von 45 Gästen fordern einen anderen Platz.
Nach etwa 8 Minuten schließen die Kunden die Speisekarte und geben ihre Bestellung auf.
Ein Kellner nimmt die Bestellung sofort entgegen.
Nach etwa 6 Minuten werden die ersten Vorspeisen serviert, wobei die etwas komplizierteren ein wenig länger brauchen.
2 von 45 Gästen schicken etwas zurück.
Die Kellner behalten ihre Tische im Auge, so dass sie bei Bedarf auf die Wünsche der Gäste eingehen können.
Nach dem Essen bezahlen und gehen die Gäste durchschnittlich innerhalb von 5 Minuten.

Die durchschnittliche Zeit vom Betreten bis zum Verlassen des Restaurants beträgt damit ungefähr 1 Stunde und 5 Minuten.

2014

Eine Gruppe von Gästen betritt das Lokal.
Ihnen wir ihr Platz gezeigt und die Speisekarte überreicht. 18 von 45 Gästen fordern einen anderen Platz.
Bevor sie die Speisekarten überhaupt öffnen, machen einige Fotos mit ihrem Smartphone, während andere offenbar irgendetwas anders tun.
7 von 45 Gästen halten vorbeikommende Kellner auf, um ihnen etwas auf dem Smartphone zu zeigen. Dies dauert durchschnittlich 5 Minuten. Die Kellner geben auf Nachfrage hin an, dass die Gäste Probleme mit dem WLAN hatten und Hilfe bräuchten.
Wenn nun ein Kellner am Tisch vorbeikommt und nach der Bestellung fragt, bitten die Gäste um mehr Zeit, da die Mehrzahl von ihnen ihre Speisekarte noch nicht einmal geöffnet hat.
Der letzte Schritt wiederholt sich ein paar Mal, bis auch der letzte Gast das Smartphone lang genug weggelegt hat, um sich sein Essen auszusuchen.
Bis zum Aufgeben der Bestellung sind also schon durchschnittlich 21 Minuten vergangen.
Nach etwa 6 Minuten werden die ersten Vorspeisen serviert, wobei die etwas komplizierten ein wenig länger brauchen.
26 von 45 Gästen machen etwa 3 Minuten lang Fotos vom Essen.
14 von 45 Gästen machen noch einmal 4 Minuten lang Bilder von den anderen vor dem Essen bzw. beim Essen.
9 von 45 Gästen schicken etwas zurück, um es noch einmal aufwärmen zu lassen, da es kalt geworden ist währen sie die Fotos geschossen haben.
27 von 45 Gästen bitten den Kellner, ein oder mehrere Gruppenfotos zu machen, bis ihnen allen eins davon gefällt. Dies dauert etwa 5 Minuten.
Nach dem Essen brauchen die Gäste im Schnitt 20 Minuten länger, um die Rechnung zu fordern, da sie noch mit ihren Smartphones beschäftig sind.
Nach dem Bezahlen der Rechnung bleiben sie aus demselben Grund noch etwa 15 Minuten länger sitzen als vor 10 Jahre.
8 von 45 Gästen rempeln beim Herausgehen andere Gäste an, weil sie nur auf ihr Smartphone starren.

Die Durchschnittliche Zeit vom Betreten bis zum Verlassen des Restaurants beträgt damit ungefähr 1 Stunde und 55 Minuten.

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Der beste Urlaubs-Autoresponder aller Zeiten

2. September 2014

Access code

Vergangene Woche erreichte mich der beste Autoresponder aufgrund urlaubsbedingter Abweseneheit, den ich je gelesen habe (zugegeben, meistens lese ich sie gar nicht).

Der Absender: Ein Redakteur der Wirtschaftswoche. 😉

Meine Hochachtung!

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt viele gute Gründe, eine Email nicht zu beantworten. Zorn. Desinteresse. Überlastung.

Der beste: Urlaub. Habe ich jetzt.

Teil des diesjährigen Sommerurlaubs ist ein Selbstexperiment. Weder Mails, kein Facebook, kein Twitter. Die Quoten, dass ich das durchhalte sind in etwa so, wie sie das für das 7:1 vor dem Spiel #BRAGER waren.

Aber – ein Versuch ist es wert. Ich bin also: Nicht erreichbar. Nicht mal ein kleines wenig. Gar nicht. Ich habe sogar eine Strategie entwickelt. Und ein Buch bereit gelegt. Statt Mail, Twitter, Facebook. Ein fürwahr kühnes Unterfangen, für das ich auch Ihre Unterstützung gut gebrauchen kann.

Wenn Ihr Anliegen also von immenser Wichtigkeit ist: Halten Sie diese aufrecht bis zum … . Dann bin ich digital entschlackt wieder für Sie da. Wenn Ihr Anliegen aber terminlich nicht aufzuschieben ist: Mein Kollege … ist da, den Sie auch unter … erreichen. 

Besten mental schon analogen Gruß

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Die neue Liste

20. Mai 2014

Man with pen and questionnaire. 3d

Wir stel­l­en endl­ose Listen auf.

 

Listen von al­l­em, was in uns zerbroch­en ist.

 

Wir füh­ren auch ­lange Lis­ten darüber, was wir tun sol­l­ten und bisl­ang noch­ nich­t ge­tan haben.

 

Wir h­aben Listen von dem, was wir bedauern,

 

Listen unserer Besch­werden

 

und Listen, auf denen steh­t: »Passiert sowieso nich­t«.

 

Heute beginnen wir eine neue Liste mit der Übersch­rift

 

»Al­l­es, was für mich­ mögl­ich­ ist«.

 

Sie fängt in etwa so an:

  • Ich­ kann jemandes Hand h­al­ten,
  • ich­ kann Enten im Park füttern,
  • ich­ kann ein Buch­ l­esen oder ein Buch­ sch­rei­ben,
  • ich­ kann ein Eh­renamt überneh­men,
  • ich­ kann die Käl­te und die Wärme sp­üren,
  • ich­ kann atmen,
  • ich­ kann läch­el­n.

 

Quelle: Ba­rb­a­ra­ A. Croce (aus „Hühnersuppe für die Seele – zum Kraftschöpfen“)

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