Archive for the ‘Newsletter’ Category

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Diese Angebot könnten sich ren-tieren

2. Dezember 2016

Der frühe Vogel krallt sich den Frühbucher-Rabatt

Am Samstag, den 22. April 2017 geht der Ein-Tages-Crash-Kurs „Oben ist besser“ in die nächste Auflage.

Alles zu den interessanten Rednern und Themen der exklusiven Veranstaltung in der Nähe von Frankfurt unter:

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Exklusiv für meine Blog-Leser gilt noch bis zum 20. Dezember 2016 der Frühbucherrabatt:

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Auf der Überholspur – den digitalen Wandel produktiv nutzen

1. Dezember 2016

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Welche Chancen das Geschwindigkeitszeitalter Ihrem Unternehmen bietet

Es ist eine traurige Tatsache: Im Zeitalter der Informationsüberflutung hat unsere Aufmerksamkeitsspanne die eines Goldfisches erlangt. Ganze acht Sekunden sind wir noch fähig, maximale Konzentration aufzubringen. Der Fisch schafft eine Sekunde länger.

Einhergehend mit dieser neuronalen Entwicklung hat sich zeitgleich eine weitere  Fähigkeit drastisch reduziert: Wir haben keine Geduld mehr. Zu Warten erscheint uns seit jeher als verschwendete Lebenszeit. Doch die Spanne, die uns gerade noch zumutbar erscheint, verkürzt sich rapide. Häufig empfinden wir „pünktlich“ bereits als das neue „zu spät“.

Warum genießt Geschwindigkeit dennoch ein so negatives Image?

Grundsätzlich mutet sie vor allem für diejenigen beängstigend an, die stehen bleiben. Wenn Sie je versucht haben, einen Reifen auf dem Standstreifen der Autobahn zu wechseln, wissen Sie, wovon ich spreche. Plötzlich muten 130 Stundenkilometer nach Lichtgeschwindigkeit an. Ein Tempo, dass Sie hinter Ihrem Steuer wohlmöglich noch als gemütliches Cruisen empfunden haben.

Diese Empfindungen sind es auch, die uns hier zu einer subjektiven Bewertung veranlassen: Während wir problemlos stundenlang durch die sozialen Netzwerke surfen, hämmern wir wie in Trance fortwährend auf den “Tür schließen“ Button des Aufzugs, um dort einige Sekundenbruchteile herauszuholen.

Paradox? Nicht ganz. Den während wir die eine vermeintliche Zeitverschwendung zumindest selbstbestimmt verursachen, sind wir kaum bereit, jedwede überflüssige Wartetzeit –  und sei sie noch so kurz – unfreiwillig in Kauf zu nehmen.

Chancen der Digitalisierung – Beeindruckende Ergebnisse in kürzester Zeit

Und das macht es Unternehmen vom alten Schlag so schwer, sich mit Unternehmen der neuen Generation zu messen. Einer Generation, die sowohl die Ungeduld als auch mangelnde Aufmerksamkeit nutz, um aus diesen Bestandteilen einen Wettbewerbsvorteil zu generieren.

Zeitgewinn ist Wertschätzung. Und Wertschätzung ist Kundennutzen. Instant, Real Time, 24/7, Just in Time oder Same Day Delivery sind einige der Begriffe, die diesen Umständen Tribut zollen.

Daher nutzen zahlreiche Start Ups die technischen Möglichkeiten, die die Digitalisierung Ihnen bietet und die sie somit weiter vorantreiben, statt über das Tempo ihrer Verbreitung zu wehklagen.

Dem Kunden soll es Recht sein.

Gewinner sind schnell. Das ist nicht neu. Das war schon immer so. Und wird jetzt nur konsequent umgesetzt. Und lässt den Rest staunend hinter sich.

Nutzen Sie die Chancen dieser Entwicklung für Ihr Unternehmen im Sinne Ihrer Kunden.

Es ist die einzige Chance, diese auch in Zukunft noch zu gewinnen und zu binden.

Vom Know How zum Do Now – So steigern Sie Ihre Umsetzungsgeschwindigkeit maßgeblich

Drei einfache Tipps zur sofortigen Umsetzung:

  1. Entwickeln Sie eine positive Einstellung gegenüber Geschwindigkeit
  2. Fragen Sie sich: Wo wartet ihr Kunde?
  3. Befähigen Sie Ihre Mitarbeiter zu einer schnelleren Leistungserbringung

Natürlich, Sie müssen das nicht machen. Sie können auch weiterhin so vorgehen wie bisher.

Aber vielleicht fragen Sie sich, was passiert, wenn ein Wettbewerber seine Leistungen 20 % schneller erbringt als Sie? Werden Ihre Kunden dann nach wie vor bei Ihnen kaufen, nur weil Sie das in den vergangenen Jahren getan haben?

„Aber was, wenn das alle tun?“ werde ich in Vorträgen häufig von den Teilnehmern gefragt.

Erstens: machen Sie sich vorerst keine Sorgen, bislang gibt es auf der Überholspur keinen Stau. Aber falls es zweitens innerhalb der nächsten Jahre doch alle tun, wollen Sie dann mit Ihrem Unternehmen staunend vom Seitenstreifen aus zusehen?

Dann sagen Sie wenigstens nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

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10 Turbo-Tipps, um schneller werden

19. Mai 2016

Es ist ein Trauerspiel: Es ist einfach zu viel, was unsere Aufmerksamkeit fordert und uns von unseren wesentlichen Zielen ablenkt. Und auch die Zukunftsprognosen versprechen wenig Linderung: Die gegenwärtige Entwicklung unserer Arbeitswelt lässt den Rückschluss zu, dass abgesehen vom Tempo sowohl unsere persönliche Arbeitsbelastung als auch unsere Erwartungshaltung weiterhin kontinuierlich zunehmen werden.

Kein Wunder, dass es uns im Geschwindigkeitszeitalter – abgesehen von Zeit – vorrangig an zwei Dingen mangelt: Konzentration und Geduld.

Produktivitätsexperte Martin Geiger ist überzeugt: In Zukunft siegen die Schnellen über die Langsamen. Hier gibt er deshalb zehn sofort umsetzbare Tipps, um das persönliche Tempo unmittelbar zu steigern.

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  1. Ziel setzen

Setzen Sie sich ein klares Ziel. Es nützt nichts, mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs zu sein, wenn wir nicht wissen, ob wir uns in Windeseile auf das Ziel zu oder von ihm weg bewegen. Spätestens, seit sich Navigationssysteme in nahezu jedem Fahrzeug wiederfinden, wissen wir: Ohne entsprechende Zieleingabe landen wir nicht am gewünschten Ort.

 

  1. Deadline festlegen

Legen Sie eine Deadline fest. Nicht wird ohne Termindruck jemals fertig. Das gilt ebenso für diesen Artikel wie das Packen der Koffer vor dem nächsten Urlaubstermin. „Wenn ich mal mehr Zeit habe“ ist nichts weiter als ein vages Lippenbekenntnis. Was nicht im Kalender steht, findet nicht statt.

 

  1. Arbeitsblöcke bilden

Bilden Sie Arbeitsblöcke. Um deutliche Temposteigerungen zu erzeugen, müssen Sie gleichartige Aufgaben bündeln. Dies verschafft Ihnen nicht nur eine gewisse Routine, sondern verhindert die andernfalls erforderlichen „Umrüstzeiten“, die durch vermeintliches Multitasking entstehen.

  1. Unmittelbar starten

Beginnen Sie sofort. Legen Sie einen Blitzstart hin und machen Sie den ersten Schritt innerhalb von 72 Stunden. Wenn Sie diesen Zeitrahmen verschlafen, sinken Ihre Chancen, das angestrebte Ziel jemals zu erreichen, auf 1:99 gegen Sie. Also beginnen Sie unmittelbar.

  1. Ablenkungen ausschalten

Schalten Sie sämtliche Ablenkungen aus. Schaffen Sie eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre, um an Ihren wichtigsten Zielen zu arbeiten, indem Sie starten Sie „Offline“ in Ihren Arbeitstag starten. Schalten Sie – zumindest temporär – jedwede Störquellen aus und verzichten Sie auf das Abrufen vermeintlich dringender Nachrichten zugunsten wirklich wichtiger Aufgaben. Konzentrieren Sie sich.

  1. „Nein“ sagen

Sagen Sie öfter „Nein“. Der meiste Stress entsteht, indem wir „Ja“ sagen, obwohl wir „Nein“ meinen. Zudem wird es Ihnen nicht gelingen, Fahrt aufzunehmen, so lange Sie aus falsch verstandener Höflichkeit alles aufhalsen lassen. Rechtfertigen Sie sich nicht, sondern grenzen Sie sich klar ab.

  1. Timer stellen

Setzten Sie sich ein Zeitlimit. Besorgen Sie sich einen Küchenwecker, ziehen Sie ihn auf und platzieren ihn gut sichtbar auf Ihrem Schreibtisch. Zwingen Sie sich, während der maximal 60 Minuten, die Ihre Eieruhr tickt, ohne jede Ablenkung ausschließlich an ihrer wichtigsten Aufgabe zu arbeiten. Sie werden überrascht sein, wie fokussiert Sie dadurch werden.

  1. Aufgaben delegieren

Geben Sie Aufgaben ab. Sie können unmöglich alles selbst erledigen. Also verteilen Sie Aufgaben an Mitarbeiter, Kollegen und in der Familie. Oder suchen Sie nach Anbietern, an die Sie unliebsame Tätigkeiten auslagern können. Bügeln, Putzen, Einkaufen, Rasenmähen, Autowaschen … konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und geben alles andere ab.

  1. Gewohnheiten bilden

Bilden Sie zielführende Gewohnheiten. Alles, was Sie als Routine abspeichern, geht Ihnen automatisch von der Hand und erfordert weniger Anstrengung. Sie erledigen Dinge quasi per „Autopilot“. Je mehr förderliche Gewohnheiten Ihren Alltag prägen, desto schneller können Sie agieren.

 

  1. Weniger arbeiten

Einer der besten Tipps, der Ihr Arbeitstempo und –pensum sofort signifikant steigern wird: Arbeiten Sie weniger! Ja, Sie haben richtig gehört. Denken Sie mal zurück an den Tag vor Ihrem letzten zweiwöchigen Urlaub. Und an den Tag der Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz. An diesen beiden Tagen leisten wir oft weit mehr als das Doppelte im Vergleich zu gewöhnlichen Tagen. Einfach weil sich eine Tätigkeit immer in dem Rahmen ausdehnt, wie wir ihr Zeit zur Verfügung stellen. Deshalb: Wenn Sie die Zeit limitieren, beschleunigen Sie die Durchführung.

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86.400

5. November 2015

Nehmen wir an, Sie haben in einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen: Jeden Tag stellt Ihnen Ihre Bank 86.400 Euro auf Ihrem Bankkonto zur Verfügung.

Tolle Vorstellung – doch leider hat auch dieses Spiel gewisse Regeln:

Die erste Regel lautet: Alles, was Sie im Laufe des Tages nicht ausgegeben haben, verfällt. Sie können das Geld auch nicht auf ein anderes Konto übertragen, Sie können es nur unmittelbar investieren. Aber jeden Morgen, wenn Sie erwachen, stellt Ihnen die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag zur Verfügung.

Die zweite Regel lautet: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann es heißen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Die Bank kann das Konto schließen und Sie erhalten kein neues Geld.

Was würden Sie tun? Sicher würden Sie versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass er bestmöglich genutzt ist.

Dieses Spiel ist Realität.

Jeder von uns hat so eine »magische« Bank. Diese Bank ist unser Leben. Und die Währung ist Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren – für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto zwar neu zu füllen, aber genauso gut kann die Bank das Konto jederzeit auflösen.

Was machen Sie also mit Ihren täglichen 86.400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr wert, als die gleiche Menge in Euro?

Unglücklicherweise wird auf unserer »Lebensuhr« nur die bereits abgelaufene Zeit angezeigt. Würden unsere Chronometer hingegen wie ein Countdown funktionieren und uns die Zeit anzeigen, die uns noch verbleibt – ich bin überzeugt, wir würden sie besser nutzen.

Deshalb: Fangen Sie an, Ihr Leben zu leben! Schieben Sie den Anfang nicht auf irgendeinen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft. Leben Sie heute, hier und jetzt. Das »später« ist Ihnen nicht garantiert. Zeit zu verschwenden heißt ratenweise Selbstmord zu begehen.

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Verschieben Sie Ihr Leben nicht auf später

4. November 2015

Wenn es um Produktivität geht, wird diese von vielen Leuten mit dem Credo »höher, schneller, weiter« verwechselt. Doch tatsächlich geht es vielmehr um die Frage: Wenn Sie letztendlich Zeit für sich gewinnen, wofür möchten Sie sie einsetzen? Für das Geschäft, die Familie oder um endlich einmal wieder Zeit für eine Runde Golf zu haben? Die Gründe bringen Sie mit. Ein Hobby kann ein tolles Motiv sein, seine Arbeit um ein Vielfaches produktiver zu gestalten. Warum bin ich persönlich so produktiv? Ganz einfach, weil mir Lebensqualität so wichtig ist. Für mich ist ein schlechter Tag auf dem Tennisplatz immer noch besser als ein guter Tag im Büro!

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Wie können Sie sich motivieren? Zum Beispiel, indem Sie sich belohnen. Am besten täglich: Durch einen Kinobesuch, ein Gespräch mit Freunden, einen Besuch im Museum, eine interessante Fortbildung, einen Spaziergang oder ein Tennismatch, einmal Ausschlafen, eine Viertelstunde zum Träumen. Nutzen Sie Ihre bevorzugten Impulse aus Kunst, Literatur, Natur und Mußezeiten.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich plädiere hier nicht für absolute Zügellosigkeit. Im Gegenteil: Es bedarf enormer Selbstdisziplin, Effizientertainment zu leben. Denn wer nicht in der Lage ist, auf das kleine Vergnügen zu verzichten, wird das große vielleicht nie kennenlernen.

Aber ich bin mir sicher: Auf lange Sicht gesehen werden Sie nur dann zu den exzellenten Unternehmern gehören, wenn Sie Ihre Situation realistisch einschätzen und einen Weg finden, sich Lebensqualität, Inspiration und Träume zu bewahren. Allerdings fällt uns dies nach jahrelanger »Diktatur des Dringlichen« oft schwer.

Das Prinzip Effizientertainment bedeutet deshalb: Wenn du die Dinge, die du tun musst, so schnell wie möglich tust, hast du für die Dinge, die du gerne tust, umso mehr Zeit.

Das Märchen von der Work-Life-Balance

Machen Sie sich klar: Für Unternehmer gibt es keine Work-Life-Balance! Arbeit ist nicht das Gegenteil, sondern ein Bestandteil des Lebens. Die ausgeglichene Gestaltung aller Lebensbereiche sollte daher eines Ihrer wesentlichen Anliegen sein. Und das ganz natürlich und leicht, nicht etwa als Muss. Und dazu gehören eben nicht nur Arbeit und Vermögen, sondern ebenso Beziehungen, Gesundheit, und natürlich Freizeit. Also Leistung und Lebensqualität. »Und« statt »oder« lautet hierbei das Zauberwort.

Erwarten Sie nicht, dass Arbeit eine Lücke füllt, die eigentlich von persönlichen Beziehungen und Freizeitaktivitäten ausgefüllt sein sollte. Ihre Mitarbeiter sollten nicht Ihre einzigen Freunde sein. Planen Sie Ihre Freizeit und verteidigen Sie private Termine genauso gegen Zeitdiebe, wie Sie dies auch bei einem wichtigen geschäftlichen Meeting tun würden. Sagen Sie sich niemals: »Ich erledige das am Wochenende«. Denn das Wochenende damit zu verbringen, Mails zu beantworten, Angebote zu bearbeiten oder Präsentationen zu erstellen ist nicht der richtige Weg, die wenige Zeit, die Sie auf Erden haben, zu vergeuden.

Wir schieben unser Leben auf, weil es in der Gegenwart so viel zu tun gibt. So verkommt das Thema Lebensqualität zum guten Vorsatz. Etwa: »Wenn erst mal die Kinder aus dem Haus sind, mache ich die Weltreise.« Oder: »Wenn das Unternehmen erst mal gewinnbringend verkauft ist, habe ich wieder Zeit auf den Golfplatz zu gehen.« Und so weiter und so fort. Doch »irgendwann« ist nie.

Führt das Aufschieben der wirklich wesentlichen Dinge wenigstens zu einem Plus an Erfolg und Leistungskraft? Wohl kaum, denn jeder von uns wünscht sich Tage, die 48 dauern, um unsere To-do-Listen auch nur halbwegs abarbeiten zu können. Und das, obwohl wir Verzicht üben, der uns als Unternehmer häufig nicht einmal mehr auffällt.

Fragen Sie sich doch einmal selbstkritisch: Wenn dieser ferne Fixpunkt Ruhestand keine Option für Sie wäre, wenn Sie also bis zu ihrem letzten Tag an Ihrem Schreibtisch sitzen würden, um irgendwann tot vom Chefsessel zu fallen, wer von Ihnen würde so weiterarbeiten wie bisher und wer von Ihnen würde den Dingen, die ihm wirklich etwas bedeuten mehr Aufmerksamkeit widmen? Aufmerksamkeit ist dabei gleichbedeutend mit Zeit!

Wenn ich Ihnen einen einigermaßen gesunden Lebensstil unterstelle, was sowohl Ihrer Lebenserwartung als auch Ihrem Energie-Level zuträglich wäre, dann werden Sie circa acht Stunden Schlaf brauchen – einschließlich Zubettgehen und Aufstehen. Hinzu kommt eine weitere Stunde, die Sie für die persönliche Hygiene aufbringen. Macht neun Stunden. Gesetzt den Fall, Sie wenden die in meinem Buch beschriebenen Techniken an, dann dauern Ihre Arbeitstage nicht länger als acht Stunden. Hinzu kommen zwei Stunden für das Essen sowie jeweils eine weitere halbe Stunde für die Fahrt von und zur Arbeit. Nehmen wir zu Ihren Gunsten an, Sie müssen für sämtliche Arbeiten im und um den Haushalt keine Zeit veranschlagen, weil diese durch eine andere Person erledigt werden. Wenn Sie außerdem weder Kinder noch Haustiere haben, die Ihre Aufmerksamkeit fordern, bleiben Ihnen noch genau vier Stunden Zeit. Vier Stunden, um Freunde zu treffen, Bücher zu lesen, sich weiterzubilden, ins Kino zu gehen, Sport zu treiben, Spanisch zu lernen und so weiter. Das ist die Realität eines normalen Arbeitstages.

Unter diesem Aspekt sollten Sie sich ruhig einmal fragen:

  • Wie viel dieser kostbaren Zeit möchte ich mit wirklich belanglosen Dingen verschwenden?
  • Welche Aktivitäten im Leben genieße ich am meisten? Was macht mich am glücklichsten?
  • Wie viel meiner Zeit verbringe ich bereits mit diesen Aktivitäten?
  • Wie könnte ich diese Momente vermehren?

Es gibt ein Leben vor dem Tod

Lassen Sie das Hamsterrad nicht zum Dauerzustand werden. Der Moment, an dem Sie tatsächlich mehr Zeit haben werden, ist nichts als ein frommer Wunsch. Dieser Zeitpunkt kommt nie, solange Sie nicht aktiv werden.

Ein Mann, der Mitte vierzig ist und Jahr für Jahr mit seinen Freunden für eine Woche zum Hochseefischen aufbricht, und sich dazu entschließt, aus vermeintlich wichtigen Gründen dieses Jahr darauf zu verzichten, tröstet sich mit der Aussage: »Ich habe ja noch zwanzig Jahre Zeit zum Hochseefischen.« Dies ist ein Trugschluss. Er hat nicht weitere zwanzig Jahre, sondern noch zwanzig Mal, um mit seinen Freunden in See zu stechen. Und wenn er sich entschließt, dieses Jahr nicht teilzunehmen, bleiben ihm noch genau neunzehn Mal. Bestenfalls.

Ich weiß nicht, ob Sie den Punkt bereits hinter oder noch vor sich haben, an dem Ihre Vergangenheit länger ist als Ihre Zukunft? Aber irgendwann kommen wir alle an diese Schwelle. Und nicht wenige Menschen fürchten sich vor dem Tod. Die Soziologin Monika Ardelt von der Universität Florida fand in einer Studie aus dem Jahr 2003 heraus, dass vor allem ein sinnerfülltes und zufriedenes Leben die Angst vor dem Sterben mildert. Kommentar der Forscherin: »Paradoxerweise sind Menschen mit einem sinnerfüllten Leben eher bereit, dieses gehen zu lassen.« Ein interessanter Denkanstoß und vielleicht auch ein schönes Lebensmotto?

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Die Moral von der Geschicht’: Warte nicht!

Warten Sie nicht darauf, unfreiwillig an einen Wendepunkt Ihres Lebens zu gelangen. Nicht jeder schließt mit einem Happy End. Erheben Sie Ihr Leben zur höchsten Priorität. Machen Sie es zu Ihrem wichtigsten Projekt und beginnen Sie noch heute, es mit Leben zu füllen. Denn es gibt keinen besseren Zeitpunkt. Und es liegt allein in Ihrer Hand.

Quelle: aus meinem Buch „Zeit. Macht. Geld. Die Erfolgsgeheimnisse produktiver Unternehmer“

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Sind Sie auf Kurs?

1. Juli 2015

Kostenloses Halbjahres-Review

Nicht selten setzten wir uns zu Jahresbeginn ehrgeizige Ziele. Umso wichtiger ist es, diese rechtzeitig zu überprüfen, um ggf. erforderliche Kurskorrekturen vorzunehmen.

Denn natürlich wissen Sie: Auch der beste Plan benötigt konsequente Umsetzung, wenn er realisiert werden soll.

Gerne übersenden wir Ihnen deshalb auf Wunsch Ihr persönliches Exemplar eines Auszuges aus der Zwischenbilanz, die Martin Geiger zur Jahresmitte in ausführlicher Form mit seinem Premium-Klienten zieht.

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf diesem Weg aktiv bei der Erreichung Ihrer Ziele zu unterstützen.

E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff Halbjahres-Review genügt:

info@martingeiger.com?subject=Halbjahres-Review

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Die zehn schlechtesten Angewohnheiten unproduktiver Chefs

25. Juni 2015

„Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken“ lautet die Parole auf den Fluren von Unternehmen in bedenklicher Schieflage. Und tatsächlich entbehrt die Vermutung, die Vorbildfunktion der obersten Führungsebene habe einen nicht unerheblichen Einfluss auf alle Mitarbeiter, nicht einer gewissen Logik.

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Nachfolgend die Top Ten der sichersten Anzeichen dafür, dass ein Chef seine Hauptaufgabe, das Unternehmen erfolgreich zu führen, nicht richtig wahrnimmt:

  1. Falsche Prioritäten setzen

Unproduktive Chefs setzen falsche Prioritäten. Im Grunde ließen sich sämtliche nachfolgenden Punkte unter diese Überschrift stellen. Denn wann immer ein Vorgesetzter seine wertvolle Zeit eine der nachfolgenden Beschäftigungen widmet, ist dies ein sicheres Anzeichen falscher Prioritäten. Dies ist oft dem Umstand geschuldet, dass ihm die eigentlichen Schlüsselaufgaben gar nicht bewusst sind. Produktive Chefs setzen die richtigen Prioritäten.

  1. „Im“ statt „am“ Unternehmen arbeiten

Unproduktive Führungskräfte arbeiten überwiegend „im“ statt „am“ Unternehmen. Sie kommen vor lauter Alltagsgeschäft nicht dazu, sich um ihre wesentlichen unternehmerischen Aufgaben zu kümmern. Häufig wird produktives Arbeiten dadurch verhindert, dass sie in erster Linie damit beschäftigt sind, brennende Feuer zu löschen. Und müssen sich, wenn Sie abends erschöpft ins Bett fallen, selbstkritisch die Frage stellen: War ich heute eigentlich produktiv oder nur beschäftigt? Produktive Chefs arbeiten vorranging „am“ statt „im“ Unternehmen.

  1. Überstunden machen

Unproduktive Chefs verwechseln Anwesenheit mit Leistung. Dabei wird der Grad ihrer Produktivität nicht durch die Dauer ihrer Anwesenheit bestimmt, sondern durch Ihre Fähigkeit, dafür zu sorgen, dass wesentliche Aufgaben bewältigt werden. Zudem wird es ein Vorgesetzter, der nicht in der Lage ist, in acht Stunden einen guten Job zu machen, auch in 10, 12 oder 14 Stunden nicht zu nennenswert besseren Ergebnissen bringen. Demnach sollte es auch nicht ihr Hauptanliegen sein, die eigene Vollbeschäftigung zu sichern. Produktive Chefs arbeiten nicht mehr, sondern anders.

  1. Störungen zulassen

Unproduktive Chefs lassen sich fortwährend ablenken. Egal ob E-Mails, Anrufe, Meetings oder eine Politik der offenen Tür – grundsätzlich signalisieren Zeitdiebe mit jeder Störung, dass deren Zeit wertvoller ist als ihre. Dabei sind Störungen von außen sind nur ein Teil des Problems. Häufig sind fortwährende Ablenkungen hausgemacht. Wir lassen uns durch unser Smartphone oder andere Geräte per Reminder über eingehende Nachrichten auf allen Kanälen akustisch und optisch erinnern und wundern uns dann, warum wir nicht konzentriert an einer Aufgabe arbeiten können. Umso wichtiger, sich regelmäßig abzuschotten, um sich eigenen, wichtigen Projekten zu widmen. Daher sorgen produktive Chefs dafür, dass sie nicht gestört werden.

  1. Unrealistisch planen

Unproduktive Chefs planen unrealistisch. Sie unterschätzen, was ihnen langfristig möglich und überschätzen, was kurzfristig machbar ist. Häufig begleitet Sie die naive Vorstellung, dass es in einigen Wochen weniger stressig ist. Tatsache ist: Es gibt nie genug Zeit, um alles zu erledigen, was unsere Aufmerksamkeit fordert, aber immer genug, um das Wesentliche zu tun. Dies gilt es, bei der Planung zu berücksichtigen. Deshalb sollten wesentlichen Meilensteine im Kalender notiert werden. Denn was nicht im Kalender steht, findet nicht statt. Produktive Chefs sind in der Lage, realistisch zu planen.

  1. Keine langfristigen Ziele setzen

Unproduktive Chefs verwechseln Wichtigkeit mit Dringlichkeit. Wer sich vom Diktat des Dringlichen täuschen lässt, dem wird es unmöglich, sein Unternehmen in den wesentlichen Fragen voranzubringen. Getreu dem Motto „Sobald wir unser Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen“ werden sämtliche Entscheidungen und daraus resultierende Handlungsanweisungen in Ermangelung einer langfristigen Zielsetzung an der kurzfristig Orientierung oder gar am Tagesgeschäft ausgerichtet. Produktive Chefs hingegen setzen sich langfristige Ziele, an denen sie sich orientieren.

  1. Nicht an der Zukunft orientieren

Unproduktive Chefs blicken nicht in die Zukunft. Zeit ist das neue Kapital und Geschwindigkeit ist seine Währung. War es in der Vergangenheit ausreichend, sich lediglich das Schlagwort „Qualität“ auf die Fahnen zu schreiben, ist dies inzwischen für jeden Kunden längst zu einem Selbstverständnis geworden. Längst geht der Trend in eine andere Richtung: Der Kunde von heute erwartet Geschwindigkeit. Tempo ist das wichtigste Instrument moderner Serviceorientierung. Ist ein Unternehmen zu langsam, wirkt sich die Beschleunigung unseres Wirtschaftslebens sogar kontraproduktiv aus: Binnen Sekunden ist der Unmut veröffentlicht und verbreitet und damit zusätzlich potenziert. Produktive Chefs widmen neuen Trends daher ausreichende Aufmerksamkeit.

  1. Keine Verantwortung übertragen

Unproduktiven Vorgesetzten fehlt die die wichtige Fähigkeit, loslassen zu können. Sie trauen sich nicht, ihr Unternehmen allein zu lassen, weil es sonst drunter und drüber geht. Tatsächlich jedoch wird der Grad der Freiheit eines Unternehmers durch die Dinge bestimmt, um die er sich nicht kümmern muss. Mitarbeiter sollten auch während der Abwesenheit des Chefs in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen und Probleme zu lösen. Alles allein lösen zu wollen, versetzt sie schnell in die Rolle eines Vorgesetzten im Elfenbeinturm. Und schlimmer noch: Es spricht sich unter den Mitarbeitern herum. Und schon bald hat der unproduktive Vorgesetzte sich ebenso unproduktive Mitarbeiter herangezogen, die für ein unproduktives Unternehmen (un)tätig sind. Daher verstehen erfolgreiche Vorgesetze, dass es das größte Ziel des Chefs sein muss, das Geschäft unabhängig von ihm zu führen.

  1. Ständig erreichbar sein

Unproduktive Chefs sind jederzeit rund-um-die-Uhr auf Empfang. Dabei ist ständige Erreichbarkeit kein Erfolgsnachweis, sondern verhindert die erforderliche Konzentration auf eigene Ziele. Daher sollte jede Form der Kommunikation, wie etwa Telefonate oder Besprechungen, in jedem Fall limitiert und blockweise zu festen Zeiten durchgeführt werden. Dies gilt in besonderem Masse auch für Soziale Netzwerke, YouTube, Nachrichten und Blogs. Wer ständig E-Mails beantwortet und laufend Telefonate ungefiltert entgegennimmt, läuft Gefahr, ausschließlich die To do-Liste von Anderen abzuarbeiten. Daher sind produktive Chefs nicht ständig erreichbar.

  1. Andere Lebensbereiche vernachlässigen

Unproduktiven Chefs fällt es schwer, die Arbeit ruhen zu lassen und wirklich abzuschalten. Sie nehmen Arbeit mit nach Hause, schreiben ihren Mitarbeitern E-Mails mit Arbeitsanweisungen auch nach zwanzig Uhr und fahren auch am Wochenende ins Büro. Damit betreiben sie Raubbau an ihren Ressourcen. So können sie weder ihren Akku wieder aufladen noch den Bedürfnissen ihrer Familie gerecht werden. Früher oder später aber wird jedem bewusst: Es gibt mehr, als nur Arbeit. Wohl dem, der diese Erkenntnis früher erlangt. Denn niemand wird sich am Ende seines Lebens wünschen, er hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen. Produktive Chefs beherrschen die Balance von Anspannung und Entspannung und widmen allen Lebensbereichen ausreichende Aufmerksamkeit.

Wenn auf Sie selbst mehr auf zwei dieser Symptome zutreffen, haben Sie ein Problem. Reagieren Sie postwendend. Holen Sie sich Hilfe von außen. Sichern Sie sich bei Bedarf die Unterstützung eines Coaches oder Beraters. Sie haben keine Zeit zu verlieren und können es sich nicht leisten, jede Erfahrung erst mühsam und kostspielig selbst zu machen.

Wenn Sie mehr als zwei dieser Symptome bei Ihrem Vorgesetzten ausmachen, haben Sie ein Problem. Sie können natürlich diesen Artikel einfach unauffällig aufgeschlagen an einem geeigneten Platz liegen lassen. Falls sich dennoch innerhalb der darauffolgenden 90 Tage nichts Bahnbrechendes ändert, sollten Sie allerdings schleunigst nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen.

Denn es ist nur eine Frage der Zeit …

Kennen Sie weitere schlechte Angewohnheiten? Dann schreiben Sie mir gerne einen (anonymen) Kommentar!

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