Archive for the ‘Newsletter’ Category

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Das Zeit-Geschenk

19. Dezember 2014

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Gemeinsames Wandern ohne Meckern.

Das schenkte ich meinen Eltern, als ich ein Kind war.

Heute machen wir Weihnachten ein Spiel daraus:

„Ich schenke Dir Zeit. Was möchtest Du damit machen?“

Erlaubt ist alles, was froh macht.

Ich wünsche mir von meiner Schwester, dass sie sich einen Tag um unsere Kinder kümmert.

Meine Freundin will endlich mal wieder mit mir um die Häuser ziehen – ohne auf die Uhr zu gucken.

Auch unserer ehemaligen Nachbarin schenke ich Zeit. Ich lese ihr im Pflegeheim aus ihrem Lieblingsbuch vor.

Und hoffe, sie spürt, dass ich da bin.

Meine Mutter schickt mich auf die Leiter. Für sie schneide ich die Gartenhecke.

Und staune über das kostbarste Geschenk, das wir weitergeben dürfen.

 

Quelle: Aus dem Kalender „Der andere Advent“ von Iris Macke

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Die wichtigste Frage zur Steigerung Ihrer Produktivität

15. Dezember 2014

Natürlich wissen wir alle um die Notwendigkeit, sich Freiräume in Form störungsfreier Zeiten zu schaffen, um an unseren wichtigsten Zielen zu arbeiten. Denn wir werden niemals genug Zeit haben, um alles zu erledigen. Aber wir haben immer genug Zeit, um das Wichtigste zu erledigen.

Heute verrate ich Ihnen deshalb einen Tipp, der mir persönlich bereits wertvolle Dienste geleistet hat:

Arbeiten Sie nicht drauflos, ohne sich vorher über das gewünschte Ergebnis einer Aufgabe klar geworden zu sein!

Werden Sie sich zunächst über das gewünschte bzw. geplante Ziel klar. Erliegen Sie nicht der Versuchung, durch Aktionismus vor Ihren Mitmenschen (und vor sich selbst) als „fleißig“ bzw. „aktiv“ dastehen zu wollen. Mit dem Grundsatz „Erst denken, dann arbeiten“ kommen Sie letzten Endes immer schneller zum Ziel, als umgekehrt.

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Deshalb lauten einige wichtige Fragen:

  • Bin ich gerade produktiv oder nur beschäftigt?
  • Welches Ergebnis erziele ich damit?
  • Welche meiner Aktivitäten haben den höchsten Wert?
  • Wie kann ich meine Zeit jetzt, in diesem Augenblick so einsetzen, dass Sie mir den größten Wert bringt?
  • Und vor allem: Bringt es mich meinem wichtigsten Ziel näher?

Das Problem ist allerdings, dass die Antworten auf diese Fragen, wenn Sie erst einmal gefunden sind, im Verlauf des Tagesgeschäfts schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Zu vieles fordert unsere Aufmerksamkeit und einer der größten Zeitdiebe ist unsere eigene Neigung, sich unnötig ablenken zu lassen. Von der E-Mail, die gerade ankommt oder dem Anruf, der ein paar Minuten länger dauert, als nötig. Weil wir gerade kurz mal was im Internet suchen und dabei auf eine interessante Website stoßen oder aber unsere Zeit mit unwichtigen Alibi-Tätigkeiten vertrödeln.

Stellen Sie sich in diesem Fall nur eine einzige Frage.

„Welche eine Aufgabe, wenn ich sie jetzt in diesem Moment tue, bringt mich meinem Ziel am nächsten?“

Die Beantwortung dieser Frage kann Ihre Produktivität dramatisch steigern. Am besten richten Sie sie an Ihrem Computer als regelmässigen Reminder ein, um den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken. Sie wird Sie wieder zurück zum Wesentlichen bringen, sollten Sie es im Verlauf Ihres Arbeitstages doch einmal aus den Augen verloren haben.

Denn eines steht fest: Sobald Sie Ihre Aufgabe mit höchster Priorität ermittelt haben ist alles andere, das Sie tun, relative Zeitverschwendung.

Vielleicht gelingt Ihnen dieser Fokus auf Ihr wichtiges Ziel zunächst nur zwei bis drei Mal im Verlauf eines Arbeitstages und auch nur für kurze Zeit. Das spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Sie sich diese Frage immer wieder stellen, sich über die Antwort klar werden und dann anfangen und an dieser einen Aufgabe arbeiten, bis Sie erledigt ist. Nahezu automatisch wird diese Quote im Lauf der Zeit besser und besser. Das Ziel wird erreicht sein, wenn Sie sich nach einigen Wochen jederzeit – auch ohne Erinnerung – auf Ihre wichtigste Aufgabe zu fokussieren verstehen.

Viel Erfolg damit.

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Wie eine einfache Eieruhr Ihre Produktivität vervielfacht

13. Mai 2014

Während ich diese Zeilen schreibe, tickt meine Eieruhr.

Warum? Weil sie mir hilft, mich zu konzentrieren.

Wenn es Ihnen auch manchmal schwer fällt, bei einer Sache zu bleiben, wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Produktivität könnte besser sein oder wenn Sie den Eindruck haben, dass es Ihnen nie gelingen wird, diese lange vor sich her geschobenen „Irgendwann“-Projekte in Angriff zu nehmen, kann eine simple Eieruhr genau die Lösung sein, die Sie brauchen.

duckKlar können Sie auch einige tausend Euro in ein Coaching oder Seminar mit mir investieren oder sich die Zeit nehmen, verschiede Bücher und Systeme zu studieren, die zum Teil mehr schlecht als recht funktionieren …

… oder Sie stellen sich ganz einfach die Eieruhr aus Ihrer Küche.

Dabei wird sie Ihnen helfen:

Konzentriert bleiben

Ich bin sicher, auch Sie hatten schon Zeiten, in denen es Ihnen extreme schwer fiel, sich zu konzentrieren. Vielleicht, weil es sich um eine besonders schwere oder stupide Aufgabe handelte – zum Beispiel, einen ausführlichen Bericht verfassen.

Haben Sie sich trotzdem hingesetzt, und es konsequent und kontinuierlich in einem Rutsch erledigt? Wahrscheinlich nicht.

Die Chancen stehen gut, dass Sie sich leicht ablenken ließen. Vielleicht haben Sie sich auch dabei ertappt, dass Sie mitten im Satz aufgehört haben, zu schreiben, um Ihre Mails zu checken. Vielleicht wollten Sie nur eben nach einigen Zahlen oder Statistiken für Ihren Bericht im Netz sehen, aber sind irgendwie auf Facebook hängengeblieben. Vielleicht wollten Sie sich gerade mal schnell ein Glas Wasser holen, und waren plötzlich in der Kaffeeküche für mehr als eine Viertelstunde ins Gespräch mit Kollegen oder Mitarbeitern vertieft.
Eieruhren können helfen. Wenn Sie sich selbst sagen, dass Sie sich hinsetzen und für 20 Minuten konzentrieren werden – und eine Eieruhr stellen, um die Dauer zu überprüfen – ist es plötzlich weit einfacher, sich selbst zu sagen: „Nein, ich muss meinen Posteingang nicht genau jetzt checken.“

Produktiver werden

Aber diese Küchenwecker helfen Ihnen nicht nur dabei, konzentriert zu bleiben, Sie lassen Sie auch schneller arbeiten.

Haben Sie je bemerkt, wie effektiv Sie plötzlich arbeiten können, wenn es bereits 16:30 Uhr ist und Sie etwas erledigt haben müssen, bevor Sie das Büro um 17:00 Uhr verlassen? Das ist die Macht, die eine Deadline ausübt. Und diesen Effekt können Sie ebenfalls mit einem Timer erzielen.

Fordern Sie sich selbst heraus, etwas in kürzerer Zeit zu erledigen, als es normalerweise dauern würde. Wenn Sie beispielsweise davon ausgehen, dass es eine Stunde dauern wird, Ihren Posteingang wieder zu leeren – stellen Sie Ihre Eieruhr auf 45 Minuten. Sie werden sich selbst überraschen, wie schnell Sie arbeiten können.

“Irgendwann”-Projekte starten

Ich wette, auch Sie haben eine Liste von Zielen und Projekten, die – von Ihnen auf die lange Bank geschoben – darauf warten, eines Tages gestartet zu werden.

Wie zum Beispiel:

  • den Keller aufzuräumen
  • ein Buch zu schreiben
  • ein Musikinstrument zu lernen
  • eine Geschäftsidee weiterzuentwickeln

Was auch immer Ihr Projekt ist, es wird sich dabei wahrscheinlich nicht um etwas besonders dringendes handeln. Daher fällt es uns hierbei besonders leicht, derartige Projekte schier unendlich aufzuschieben. Außerdem kann uns, wenn es sich um ein großes Projekt handelt, bereits die Vorstellung, auch nur anzufangen, schlicht überfordern.

Auch hier gilt: Eieruhren eignen sich großartig, uns zum Handeln zu motivieren. Klar, ein Buch zu schreiben, ist ein riesiges, vielleicht sogar beängstigendes Ziel – aber 15 Minuten zu schreiben ist so leicht, dass Ihnen gar keine Ausreden einfallen werden. Und wie beschäftigt Sie auch sind, Sie können es dieses Wochenende garantiert möglich machen, sich wenigstens eine halbe Stunde dem Keller zu widmen oder 10 Minuten auf dem Klavier zu üben.

Vielleicht denken Sie auch, dass ein simpler Timer keinen wirklichen Unterschied ausmachen wird – schließlich ist es im Endeffekt nur eine Uhr, die im Hintergrund tickt.

Aber warum starten Sie nicht einfach mal einen Versuch … –

und schreiben mir anschließend einen Kommentar, wie sich dieser Tipp für Sie bewährt hat.

Wenn Sie nach einem Timer suchen, probieren Sie meinen Favoriten: http://focusboosterapp.com/

Quelle: A. Luke

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Eines Tages

30. Januar 2014

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein.

Oh Baby, werden wir alt sein

und  an all´ die Geschichten erinnern,

die wir hätten erzählen können …

Mit diesen Zeilen des Hits One day / Reckoning Song aus dem Vorjahr beginnt Psychologie- Studentin Julia Engelmann Ihren Beitrag zum „Poetry Slam“ der Universität Bielefeld.

Was dann folgt, ist ein so beeindruckendes Gedicht, dass es mittlerweile mehr als vier Millionen Menschen auf You Tube gesehen haben.

Und wenn Sie noch nicht dazugehören, sollten Sie das unbedingt nachholen:

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In welcher Höhe bleibt die Zeit stehen?

29. Januar 2014

Offenes Wochenendseminar „Zeitmanagement 3.0“

in Interlaken (Schweiz) vom 6. – 8. Juni 2014

Nahezu alle Seminare zum Thema Zeitmanagement beschränken Ihre Inhalte vorwiegend auf den Engpass der persönlichen Zeit. Hinzu kommt, dass es sich hierbei vorwiegend um veraltetes Zeitmanagement handelt, das den Herausforderungen des Informationszeitalters nur unzureichend gerecht wird.

Selbständige benötigen andere Lösungen: Was ist noch heute praktisch anwendbar, was mittlerweile längst überholt? Wie lässt sich die Wertschätzung des zeitlichen Engpasses ihrer Kunden in einen Wettbewerbsfaktor verwandeln? Warum stellt produktive Zeitnutzung die meisten Unternehmer trotz ihrer Selbstbestimmung vor schier unlösbare Aufgaben? Wie kann auch ein mit hunderten von Projekten und Verantwortlichkeiten noch ergebnisorientiert arbeiten?

Flug zum Gletscher

Im Juni 2014 findet erneut Martin Geigers bewährtes Intensiv-Seminar „Zeitmanagement 3.0“ in der Schweiz statt. Dieses Seminar liefert Ihnen alle Antworten!

Natürlich werden darin auch bisher klassische Elemente Eingang, die sich auch heute noch bewähren. Aber in entstaubter Form finden diese in einem neuen Kontext Anwendung und führen in der Summe zu einer radikal neuen und erfolgreichen Methode zum Einsatz unserer wertvollsten Ressource.

Zu den Highlights dieses offenen Wochenend-Seminar gehören u. a. das Candle Light Dinner zum Seminarauftakt oder der Flug mit einem Helikopter auf einen Gletscher am Abschlusstag.

Die Inhalte selbst verhelfen den maximal zehn teilnehmenden Unternehmern regelmäßig zu einer Revolution ihrer Zeitverwendung.

Fordern Sie jetzt die vollständige Ausschreibung an und gehören Sie schon bald zu den Anwendern, die im Anschluss an dieses einmalige Seminar Ihre persönliche und unternehmerische Produktivität maximieren

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Der perfekte Tag – Rezept für ein erfülltes Leben

4. Dezember 2013

So kommen Sie bereits ans Ziel, bevor Sie am Ende sind

Sie haben ein Hobby für das sie „brennen“? Es gibt etwas, das Sie voll und ganz erfüllt? Ja? Dann bringen Sie die idealen Voraussetzungen für einen perfekten Arbeitstag mit.

Ich bin seit einigen Jahren ein begeisterter Tennisspieler. Nicht gut, aber leidenschaftlich. Und genau diesem Umstand verdanke ich häufig eine nahezu dramatische Steigerung meiner Produktivität: Wenn ich nämlich im Büro sitze und die Sonne durch das Dachfenster scheint, dann überlege ich mir bereits am Vormittag, zu welcher Uhrzeit ich nachmittags wohl auf dem Tennisplatz stehen könnte. 16 Uhr? Prima. Ist der Entschluss gefasst, erledige ich an diesem Tag die anstehende Arbeit nicht nur unglaublich schnell, sondern auch mit größter Motivation. Ich bin plötzlich wesentlich produktiver als an einem durchschnittlichen Tag. Und dies, ohne dass sich die sonstigen Rahmenbedingungen in irgendeiner Form verändert hätten.

 

Ein perfekter Tag, der keine Limits kennt

Lassen Sie uns überlegen, wie ein perfekter Tag für Sie aussehen könnte. Ein Tag, an dem die Arbeit nicht zwingend im Mittelpunkt steht, ein Tag, den Sie ohne jeden Druck so gestalten können, wie Sie ihn sich wünschen. Wie würde dieser Tag aussehen? Da dies nur eine theoretische Übung ist, können Sie hier nach Lust und Laune fantasieren. Machen Sie sich Gedanken über die Gestaltung Ihres perfekten Tages.

Stellen Sie sich einfach vor, es gäbe kein Limit und alles wäre denkbar. Ich bin überzeugt davon, dass Sie als Vollblutunternehmer keinen Tag ganz ohne Arbeit planen würden. Schließlich lieben Sie, was Sie tun. Aber die Frage lautet: Wie gelingt es Ihnen, Ihre Arbeit noch besser zu tun? Und zwar so, dass Sie aus jedem einzelnen Tag Energie ziehen und nicht nur einmal im Jahr, wenn der Akku so leer ist, dass Sie urlaubsreif sind. Hierbei hilft Ihnen auch der Gedanke, dass der Ruhestand keine Option darstellt, Sie also bis zum Ende Ihres Lebens arbeiten würden. Wie würden Sie Ihre Tage in diesem Fall gestalten?

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Am Beispiel von Richard Branson, dem Gründer von Virgin Records, einer Fluggesellschaft und diversen anderen Firmen, sieht man, was sich alles unter einen Hut bringen lässt. Der exzentrische Brite liebt, was er tut. Er hat sich eine Insel namens Necker Island (Foto) gekauft, auf der er sich regelmäßig mit anderen Unternehmern zum Austausch trifft. Auch wenn er inzwischen über den Status arbeiten zu müssen längst hinaus ist, lautet die spannende Frage: Wie managt er das alles? Rational lässt sich vielleicht das Bestreben, fünf Firmen unter einen Hut zu bringen, gerade noch erklären. Aber bei fünf, zehn oder fünfzehn ist sicher eine Grenze erreicht, da unsere natürliche Kapazität irgendwann erschöpft ist. Wie geht das mit zweihundert Firmen? Branson erklärt ganz einfach, dass er hierzu einen Wandel vollziehen musste: Vom Manager oder Geschäftsführer zum Inhaber.

 

Wenn Sie das machen, was Sie besonders gut können, dann verlieren Sie nie den Spaß an Ihrem Beruf

In dieser Rolle versucht er seinen Tag so zu gestalten, dass er den maximalen Input leisten kann. Und diesen erbringt er eher, wenn er tauchen geht, anstatt am Schreibtisch zu sitzen oder das nächste Meeting abzuhalten. Also musste er darüber nachdenken, das Hobby Tauchen in seinen Job zu integrieren. Das war einer der Gründe für den Kauf der Insel, die daraufhin kurzerhand zur Zentrale seines Konzerns wurde. Von dort aus stellte er dann Menschen an, die im jeweiligen Unternehmen seinen operativen Job erledigen. Branson muss nichts weiter machen, als die richtigen Leute einzustellen und die Sachen in Gang zu bringen. Das ist sein Hauptjob und den kann niemand so gut wie er.

Es wird Sie Ihrem perfekten Tag bereits näherbringen, wenn Sie ihn sich möglichst detailliert ausmalen. Wenn Sie beispielsweise als freiberuflicher Zahnarzt arbeiten, sind Ihnen Termine mit Patienten natürlich vorgegeben. Ein perfekter Tag könnte hier idealerweise so aussehen, dass Sie verschiedene Kollegen beschäftigen, die den Job für Sie machen und Sie nur noch einige wenige Premium-Kunden persönlich betreuen, weil Sie sich auf diesen oder jenen Behandlungsbereich spezialisiert haben. Damit erledigen Sie pro Tag nur noch zwei Termine selbst, aber niemals vor 10 Uhr. Den einen Termin um 10 Uhr und den anderen um 14 Uhr, das wäre möglicherweise der Idealzustand.

Sport in der einen oder anderen Form würde sicher bei vielen in einen perfekten Tag einfließen. Bei mir würde der perfekte Tag mit Tennis beginnen und aufhören. Plötzlich wäre außerdem Zeit für Dinge, die man sonst nicht schafft, etwa jeden Tag ein bisschen Zeit mit Lesen zu verbringen, sich weiterzubilden, etwas gemeinsam mit der Familie zu unternehmen, Essen zu gehen – oder was auch immer. Gestalten Sie den perfekten Tag in dieser Übung auf einem Blatt Papier genau so, wie er Ihnen vorschwebt.

Würden Sie an Ihrem perfekten Tag arbeiten? Wenn ja: Würden Sie in erster Linie Dinge machen, die Ihnen besonders viel Freude bereiten, oder wären es Dinge, die unbedingt erforderlich sind? Denken Sie daran, wir reden hier von einem perfekten Tag. Natürlich würden Sie das machen, was Ihnen Freude bereitet.

Die nächste Frage lautet dementsprechend: Was ist es, was Ihnen in Ihrem Job besonders viel Spaß macht? Die Sachen, in denen Sie besonders gut sind, weil Sie sie gerne machen. Das, was Sie besonders gerne machen, wird zwangsläufig dazu führen, dass Ihr Unternehmen langfristig erfolgreich ist. Bei diesen Bereichen kämen Sie nicht einmal im Traum auf die Idee, sie zu delegieren. Höchstwahrscheinlich gibt es außerdem nicht viele Leute in Ihrer Firma, die in der Lage wären, diese Aufgaben in gleicher Qualität abzuliefern. Diese Aufgaben sind häufig von entscheidender Bedeutung für den Unternehmenserfolg und lassen sich auch nur sehr schwer duplizieren.

 

Was können Sie besonders gut?

Im Rahmen meines einjährigen Coaching-Programms arbeite ich immer wieder mit Vollblutunternehmern aus Überzeugung. Klar könnte der Geschäftsführer einer Winzergenossenschaft noch effizienter arbeiten und eine Stunde früher nach Hause gehen, wenn er auch die Weinproben mit seinen wichtigsten Kunden delegieren würde. Natürlich könnte der Zahnarzt übermorgen zwei weitere Zahnärzte anstellen und gar nicht mehr mit Patienten arbeiten und selbstverständlich könnte auch der Metallbauer jedwede Konstruktionsarbeit von Mitarbeitern erledigen lassen. Aber mit der nötigen Leidenschaft, Liebe und Begeisterung erledigen dies nur sie selbst. Würden sie diese Aufgaben abgeben, ginge ihnen ein entscheidender Bestandteil verloren: Der Spaß an ihrem Job!

Wenn Sie also dem, was Sie mit großer Leidenschaft tun, im Laufe Ihres Arbeitstages mehr Platz einräumen, wird sich auch Ihr Erfolg entsprechend vervielfachen. Dass Sie hierzu zunächst einige Herausforderungen lösen müssen, ist mir bewusst. Aber ich bin überzeugt: Auch für Sie liegt in diesem Bereich ein enormes Wachstumspotenzial.

Von der anderen Seite aus betrachtet

Man kann sich dem perfekten Tag auch von der anderen Seite nähern: Was hindert Sie daran, den perfekten Tag zu erleben? Vermutlich sind das alles Dinge, die getan werden müssen, die aber dem Prinzip des perfekten Tages absolut widersprechen, weil sie in eine ganz andere Richtung gehen. Mag sein, dass dies für den einen bedeutet, sich mit Zahlen auseinanderzusetzen, also Controlling betreiben zu müssen. Einem anderen wiederum macht genau dieser Bereich besonders viel Spaß. Mag sein, dass es Dinge gibt, die zwingend zu erledigen sind, die Ihnen aber eher Energie rauben. Sie werden feststellen, dass Sie an Tagen, an denen viele dieser Punkte auf der Agenda stehen, weit weniger zu leisten imstande sind. Sicher kennen auch Sie Tage, an denen Sie mit dem falschen Bein aufgestanden sind, an denen alles schief läuft oder an denen Sie sich, ganz im Gegensatz zum perfekten Tag, mit vielen unangenehmen Dingen auseinandersetzen und brennende Feuer löschen müssen. Doch wenn an solchen Tagen gar kein Raum mehr für die Dinge bleibt, die Ihnen Freude bereiten und die Sie mit Energie versorgen, dann werden Sie kaum gute Ergebnisse erzielen. Jeder kann einen Punkt benennen, den er für sein Leben gerne macht. Und genauso gibt es mindestens einen Punkt, der Ihnen am allerwenigsten Spaß macht, aber trotzdem regelmäßig zu Ihrem Arbeitsalltag gehört.

Wenn Sie sich am Vorabend die Kalendereintragungen des Folgetages ansehen und dort fünf Punkte aufgelistet sind, an denen Sie überhaupt keinen Spaß haben, mit welcher Begeisterung stehen Sie dann morgens auf?

Wenn wir also unsere Produktivität steigern wollen, ist es ein gutes Rezept, das Maß unserer Begeisterung zu vergrößern!

 

Je begeisterter, umso positiver

Hierzu ist es wesentlich, als Erstes einen solch perfekten Tag zu skizzieren. Einen Tag, der praktisch nur positive Dinge enthält. Aufgaben, die Sie beflügeln, Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen. Nichts Negatives, das Ihnen Energie abzieht. Im Rahmen dieser Übung ist es zunächst völlig unwichtig, darauf zu achten, einkommensproduzierende Tätigkeiten aufzulisten. Notieren Sie einfach nur auf einem Blatt Papier Ihren perfekten Tag. Ohne einen Gedanken daran, dass Sie Geld verdienen müssen. Kein Druck, keine negativen Folgen – nur die Frage nach dem für Sie idealen Tag.

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10 untrügliche Anzeichen dafür, dass Sie Ihr Unternehmen nach veralteten Zeitmanagementprinzipien führen

31. Oktober 2013

Viele Unternehmer klagen darüber, dass sie mehr Arbeit als Zeit haben. Doch ist das wirklich so?

Nein. Die meisten Selbständigen verschwenden sowohl ihre Arbeitszeit als auch die ihrer Mitarbeiter, weil sie versuchen, ihr Unternehmen nach den veralteten Prinzipien eines überholten Zeitmanagements zu führen.

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Die nachfolgende Hitliste zeigt, welche Faktoren am meisten Zeit fressen und damit die persönliche und unternehmerische Produktivität ausbremsen.

Die Top 10 der untrüglichsten Anzeichen dafür, dass ein Unternehmen nach veralteten Zeitmanagementprinzipien geführt wird:

1.    Ihre Arbeitstage sind länger als 10 Stunden

Ein Unternehmer, der nicht in der Lage ist, in acht Stunden einen guten Job zu machen, wird es auch in 10, 12 oder 14 Stunden nicht zu nennenswert besseren Ergebnissen bringen. Nach einer Selbsteinschätzung amerikanischer CEOs liegt die durchschnittliche produktive Arbeitszeit bei weniger als 50 Minuten pro Tag. Der Grad Ihrer Produktivität wird nicht durch die Dauer Ihrer Anwesenheit bestimmt, sondern durch Ihre Fähigkeit, dafür zu sorgen, dass wesentliche Aufgaben bewältigt werden. Demnach sollte es auch nicht ihr Hauptanliegen sein, die eigene Vollbeschäftigung zu sichern. Arbeiten Sie nicht mehr, sondern anders.

2.    Sie bezahlen Ihre Mitarbeiter nach Anwesenheit statt nach Ergebnissen

Geld kriegt, wer da ist. Aber wie steht es um den Grad der Wirksamkeit? Ob durch Leistungsanreize wie Provisionszahlungen oder Erfolgsprämien oder das Arbeiten im Home Office oder in Projektteams – wenn Sie sich bessere Ergebnisse Ihrer Mitarbeiter wünschen, müssen Sie für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen. Deshalb gehen moderne Unternehmen auch mehr und mehr dazu über, entsprechend fortschrittliche Entlohnungssysteme und Führungsstrukturen einzuführen.  Einen Mitarbeiter, der in der Lage ist, seinen Job in der Hälfte der Zeit zu erledigen, sollten Sie befördern, nicht feuern.

3.    Sie starten und beenden Ihren Tag prinzipiell mit dem Überprüfen Ihrer E-Mails

Lassen Sie sich nicht vom Diktat des Dringlichen täuschen. Jedes Abrufen Ihres E-Mail-Postfaches stellt eine Ablenkung dar. Während Sie E-Mails beantworten, reagieren Sie damit lediglich auf Störungen von außen. Damit ist es Ihnen unmöglich, Ihr Unternehmen in den wesentlichen Fragen voranzubringen. Die Bearbeitung von E-Mails sollte daher, ebenso wie jede andere Form der Kommunikation, wie etwa Telefonate oder Besprechungen, in jedem Fall limitiert und blockweise zu festen Zeiten durchgeführt werden.  Dies gilt in besonderem Masse auch für Soziale Netzwerke, YouTube, Nachrichten und Blogs.

4.    Ihre Kunden müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen

Zeit ist das neue Kapital und Geschwindigkeit ist seine Währung. War es in der Vergangenheit ausreichend, sich lediglich das Schlagwort „Qualität“ auf die Fahnen zu schreiben, ist dies inzwischen für jeden Kunden längst zu einem Selbstverständnis geworden. Ihr Kunde erwartet Geschwindigkeit. Tempo ist das wichtigste Mittel, um Ihren Kunden Service zu bieten. Ist Ihr Unternehmen zu langsam, wirkt sich die Beschleunigung unseres Wirtschaftslebens sogar kontraproduktiv aus: Binnen Sekunden ist der Unmut veröffentlicht und verbreitet und damit zusätzlich potenziert.

5.    Ihr Handy ist rund um die Uhr auf Empfang

Ständige Erreichbarkeit ist kein Erfolgsnachweis, das fortwährende Abrufen neuer Nachrichten kein Statussymbol und der regelmäßige Blick auf das Handy kein Meditationsmantra.  Ob im Restaurant, der Besprechung oder beim Spaziergang. Schalten Sie das Handy aus. Während wir vor Jahren noch durch ständige Gespräche gestört wurden, beschränkt es sich heute auf das Wischen über den Bildschirm. Der Grad Ihrer Freiheit wird durch die Dinge bestimmt, um die Sie sich nicht kümmern müssen. Gleiches gilt für Ihr Notebook und Ihren Tablet-PC. Bekämpfen Sie Ihre Sucht.

6.    Der letzte 14-tägige Urlaub liegt bereits Jahre zurück

Sie trauen sich nicht, Ihr Unternehmen länger als eine Woche allein zu lassen, weil es sonst drunter und drüber geht? Erfolgreiche Unternehmer verstehen, dass es das größte Ziel des Chefs sein muss, das Geschäft unabhängig von ihm zu führen.  Deshalb: Schaffen Sie wirksame Kontrollmechanismen. Wenn Sie genötigt sind, selbst regelmäßig nach dem Rechten zu sehen, besitzen Sie keine Freiheit, sondern sind der Sklave. Denn: Bedeutende Menschen haben Personal. Gutes Personal.  Wenn Ihre Mitarbeiter während Ihrer Abwesenheit nicht in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen und Probleme zu lösen, stellt sich die berechtigte Frage: Wer hat sie überhaupt eingestellt? Und warum?

7. Sie sitzen regelmäßig mehr als 20 % Ihrer Zeit in Meetings

Meetings sind eine der größten Verschwendungen von Zeit und Geld. Ob Sie diese selbst leiten oder Ihre Mitarbeiter von einer Besprechung zur nächsten jagen, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Tatsache ist: Nichts wird je in einem Meeting erledigt. Dennoch erinnert uns der Kalender fast täglich an irgendwelche Arbeitsbesprechungen, in denen man Dinge erfährt, die man ohnehin schon weiß und Probleme abnickt, statt Lösungen zu finden. Während Sie also Ihre hochbezahlten Führungskräfte länger und häufiger als unbedingt erforderlich um sich scharen, erledigt Ihr Wettbewerber seine Aufgaben.

8.    Sie betreiben eine Politik der offenen Tür

Sie sind für ein Team von Mitarbeitern zuständig? Sie haben oft das Gefühl, dass es Sie zu viel Zeit oder Energie kostet, Aufgaben zu delegieren? In Ihrem Team hat sich herumgesprochen, dass Sie jederzeit für alles und jeden ein offenes Ohr haben? So ist es wenig verwunderlich, dass sich bei allem Termindruck und  Stress auch noch unerledigte Projekte auf Ihrem Schreibtisch stapeln und Sie zu Überstunden zwingen, während Ihre Mitarbeiter pünktlich den Heimweg antreten. Grundsätzlich signalisieren Ihnen Zeitdiebe mit jeder Störung, dass deren Zeit wertvoller ist als Ihre. Lassen Sie das auf keinen Fall zu. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter nicht ständig Zutritt zu Ihrem Büro haben. Nur wenn Sie sich abschotten,  können Sie sich eigenen, wichtigen Projekten widmen. Um erfolgreich an wichtigen Zielen arbeiten zu können, sorgen produktive Unternehmer daher für Zeiten, in  denen Sie nicht gestört oder nicht gefunden werden.

9.    Sie kommen vor lauter Alltagsgeschäft nicht dazu, sich um Ihre wesentlichen unternehmerischen Aufgaben zu kümmern

Egal in welcher Branche Sie tätig sind: Die Hauptaufgabe jedes Unternehmers ist es, seine Zeit in Geld zu verwandeln. Häufig wird dies jedoch dadurch verhindert, dass Sie Tag für Tag in erster Linie damit beschäftigt sind, brennende Feuer zu löschen. Und so arbeiten Sie einen Großteil Ihrer Zeit im statt am Unternehmen. Und müssen sich, wenn Sie abends erschöpft ins Bett fallen, selbstkritisch die Frage stellen: War ich heute eigentlich produktiv oder nur beschäftigt? Als produktiver Unternehmer liegt es beispielsweise in Ihrer Verantwortung, Ihr Unternehmen für die Zukunft aufzustellen, Ideen zu generieren, persönlich zu wachsen und Strategien zu entwickeln.

10. Sie halten es für einen Nachweis Ihres Erfolges, „keine Zeit“ zu haben

Gerade als Selbständiger ist es schwer, die Arbeit ruhen zu lassen und wirklich abzuschalten. Aber so können Sie weder Ihren Akku wieder aufladen noch den Bedürfnissen Ihrer Familie gerecht werden. Bedingt durch die zunehmenden gesundheitlichen Folgen der Überarbeitung vollzieht sich gegenwärtig ein Umdenken in unserer Gesellschaft: Künftig wird zunehmend derjenige als erfolgreich angesehen, dem es gelingt, sein Unternehmen unabhängig von seiner Arbeitskraft zu führen. Der Leistung und Lebensqualität Raum gibt. Deshalb: Nehmen Sie keine Arbeit nicht mit nach Hause, schreiben Sie Ihren Mitarbeitern nach zwanzig Uhr keine Mails mehr und fahren Sie nicht auch noch am Wochenende ins Büro. Wofür zahlen Sie eigentlich die Beiträge zum Golf- oder Tennis-Club? Niemand wird sich am Ende seines Lebens wünschen, er hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen.

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