Archive for the ‘Think about’ Category

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Die Geschichte von den drei Sieben

21. März 2017

Das „Phänomen der Zeitdiebe“ ist keine Erfindung unserer Zeit. Eine der besten Methoden, Zeitdiebe zu stoppen, stammt bereits vom griechischen Philosophen Sokrates (469 v. Chr.-399 v. Chr.):

 Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.

„Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund…“

„Halt ein“, unterbrach ihn der Philosoph. „Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?“

„Drei Siebe? Welche?“, fragte der andere verwundert.

„Ja! Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du geprüft, ob das, was du mir berichten willst, auch wahr ist?“

„Nein, ich hörte es erzählen, und…“

„Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht wahr ist – wenigstens gut?“

Der andere zögerte. „Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil…“

„Nun“, unterbrach ihn Sokrates, „so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint.“

„Notwendig gerade nicht…“

„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.“

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Neujahrsvorsätze

3. Januar 2017

Wie wäre es, wenn sie ihm dieses Jahr mal ohne gute Vorsätze starten würden?

Natürlich möchten Sie, dass 2017 alles viel besser als im Vorjahr wird.

Aber könnte es sein, dass die vielen guten Vorhaben aus dem letzten Jahr sie fast schon erdrückt haben?

Könnte es sein, dass jeder Tag, den sie in diesem Jahr genießen, mehr als ein guter Vorsatz, fast schon das Sprungbrett für ein geglücktes Leben ist?

Wie wäre es also, wenn sie sich für 2017 einfach nur vornehmen, so gut wie möglich zu leben?

Quelle: Emil Schmidt

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86.400

5. November 2015

Nehmen wir an, Sie haben in einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen: Jeden Tag stellt Ihnen Ihre Bank 86.400 Euro auf Ihrem Bankkonto zur Verfügung.

Tolle Vorstellung – doch leider hat auch dieses Spiel gewisse Regeln:

Die erste Regel lautet: Alles, was Sie im Laufe des Tages nicht ausgegeben haben, verfällt. Sie können das Geld auch nicht auf ein anderes Konto übertragen, Sie können es nur unmittelbar investieren. Aber jeden Morgen, wenn Sie erwachen, stellt Ihnen die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag zur Verfügung.

Die zweite Regel lautet: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann es heißen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Die Bank kann das Konto schließen und Sie erhalten kein neues Geld.

Was würden Sie tun? Sicher würden Sie versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass er bestmöglich genutzt ist.

Dieses Spiel ist Realität.

Jeder von uns hat so eine »magische« Bank. Diese Bank ist unser Leben. Und die Währung ist Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren – für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto zwar neu zu füllen, aber genauso gut kann die Bank das Konto jederzeit auflösen.

Was machen Sie also mit Ihren täglichen 86.400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr wert, als die gleiche Menge in Euro?

Unglücklicherweise wird auf unserer »Lebensuhr« nur die bereits abgelaufene Zeit angezeigt. Würden unsere Chronometer hingegen wie ein Countdown funktionieren und uns die Zeit anzeigen, die uns noch verbleibt – ich bin überzeugt, wir würden sie besser nutzen.

Deshalb: Fangen Sie an, Ihr Leben zu leben! Schieben Sie den Anfang nicht auf irgendeinen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft. Leben Sie heute, hier und jetzt. Das »später« ist Ihnen nicht garantiert. Zeit zu verschwenden heißt ratenweise Selbstmord zu begehen.

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Das Zeit-Geschenk

19. Dezember 2014

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Gemeinsames Wandern ohne Meckern.

Das schenkte ich meinen Eltern, als ich ein Kind war.

Heute machen wir Weihnachten ein Spiel daraus:

„Ich schenke Dir Zeit. Was möchtest Du damit machen?“

Erlaubt ist alles, was froh macht.

Ich wünsche mir von meiner Schwester, dass sie sich einen Tag um unsere Kinder kümmert.

Meine Freundin will endlich mal wieder mit mir um die Häuser ziehen – ohne auf die Uhr zu gucken.

Auch unserer ehemaligen Nachbarin schenke ich Zeit. Ich lese ihr im Pflegeheim aus ihrem Lieblingsbuch vor.

Und hoffe, sie spürt, dass ich da bin.

Meine Mutter schickt mich auf die Leiter. Für sie schneide ich die Gartenhecke.

Und staune über das kostbarste Geschenk, das wir weitergeben dürfen.

 

Quelle: Aus dem Kalender „Der andere Advent“ von Iris Macke

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Ice Bucket Challenge

21. August 2014

Mark Zuckerberg hat sich nass gemacht, Bill Gates (von Zuckerberg nominiert) inszenierte die Herausforderung spektakulär und jetzt ist sie auch in Deutschland angekommen – die Ice Bucket Challenge.

Die ALS Ice Bucket Challenge (deutsch: Eiskübel-Herausforderung) besteht darin, sich einen Eimer kaltes Eiswasser über den Kopf zu gießen und hiernach drei Leute zu nominieren, die dann 24 Stunden Zeit haben, es einem gleichzutun. Tut man dies nicht, soll man 100 Dollar bzw. Euro an die ALS Association spenden.

Die Challenge dient dazu, auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam zu machen und für die Erforschung und Bekämpfung dieser zu spenden.

Das Prinzip hinter der Aktion: Handykamera an, ein kurzes Statement abgeben, dann folgt schon die eiskalte Dusche aus einem Eimer. Entweder kippt man sich das Wasser einfach selbst über den Kopf oder man engagiert jemanden, der das mit süffisanter Schadenfreude gerne übernimmt. Anschließend nominiert man noch drei Kandidaten. Nach der Ernennung bleiben den Nominierten 24 Stunden Zeit, ist nach diesen noch kein Eiswasser-Video online, muss man für einen guten Zweck spenden.

Zahlreiche Prominente haben die Herausforderung bereits angenommen.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/prominente-machen-bei-ice-bucket-challenge-mit-13107643.html

Das finde ich großartig und habe es mir deshalb nicht nehmen lassen, ebenfalls teilzunehmen 🙂

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Die neue Liste

20. Mai 2014

Man with pen and questionnaire. 3d

Wir stel­l­en endl­ose Listen auf.

 

Listen von al­l­em, was in uns zerbroch­en ist.

 

Wir füh­ren auch ­lange Lis­ten darüber, was wir tun sol­l­ten und bisl­ang noch­ nich­t ge­tan haben.

 

Wir h­aben Listen von dem, was wir bedauern,

 

Listen unserer Besch­werden

 

und Listen, auf denen steh­t: »Passiert sowieso nich­t«.

 

Heute beginnen wir eine neue Liste mit der Übersch­rift

 

»Al­l­es, was für mich­ mögl­ich­ ist«.

 

Sie fängt in etwa so an:

  • Ich­ kann jemandes Hand h­al­ten,
  • ich­ kann Enten im Park füttern,
  • ich­ kann ein Buch­ l­esen oder ein Buch­ sch­rei­ben,
  • ich­ kann ein Eh­renamt überneh­men,
  • ich­ kann die Käl­te und die Wärme sp­üren,
  • ich­ kann atmen,
  • ich­ kann läch­el­n.

 

Quelle: Ba­rb­a­ra­ A. Croce (aus „Hühnersuppe für die Seele – zum Kraftschöpfen“)

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Eines Tages

30. Januar 2014

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein.

Oh Baby, werden wir alt sein

und  an all´ die Geschichten erinnern,

die wir hätten erzählen können …

Mit diesen Zeilen des Hits One day / Reckoning Song aus dem Vorjahr beginnt Psychologie- Studentin Julia Engelmann Ihren Beitrag zum „Poetry Slam“ der Universität Bielefeld.

Was dann folgt, ist ein so beeindruckendes Gedicht, dass es mittlerweile mehr als vier Millionen Menschen auf You Tube gesehen haben.

Und wenn Sie noch nicht dazugehören, sollten Sie das unbedingt nachholen:

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Wenn ich wüsste …

5. Dezember 2013

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe,
würde ich Dich besser zudecken und zu Gott beten,
er möge Deine Seele schützen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen
und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Deine Stimme höre
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen,
damit ich sie Tag für Tag wieder sehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen „Ich liebe Dich“ anstatt davon auszugehen,
dass Du weißt, dass ich Dich liebe.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird,
sodass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

Es gibt sicherlich immer ein „morgen“, um ein „Versehen/Irrtum“ zu begehen.
und wir erhalten immer eine 2. Chance, um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen „Ich liebe Dich“.
und es gibt sicher eine weitere Chance, um zu sagen: „Kann ich etwas für Dich tun?“

Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte und es bleibt nur der heutige Tag,
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe und ich hoffe, dass wir nie vergessen:
Das „Morgen“ ist niemandem versprochen, weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.

Also, wenn Du auf Morgen wartest, wieso tust Du’s nicht heute?
Falls das „Morgen“ niemals kommt, wirst Du bestimmt bereuen,
dass Du Dir keine Zeit genommen hast, für ein Lächeln, eine Umarmung
oder einen Kuss und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen,
was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr,
sag‘ ihnen, wie sehr Du sie liebst und dass Du sie immer lieben wirst.

Nimm Dir die Zeit zu sagen „Es tut mir leid“,
„Bitte verzeih‘ mir“, „Danke“ oder „Ist in Ordnung“

und wenn es kein „Morgen“ gibt, musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

Quelle: nach Sebastian Roch Nicolas Chamfort (1741 – 1794, frz. Moralist und Dramatiker)

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Das Gewicht eines Wasserglases

28. Oktober 2013

Mineralwasser

Ein Referent, der einem Publikum Stressbewältigung erklärte, hob ein Glas Wasser und fragte: „Wie schwer ist dieses Wasser?“

Die ausgerufenen Antworten reichten von 200 bis 500 Gramm.

Der Referent antwortete: „Das absolute Gewicht ist nicht von Bedeutung. Es hängt davon ab, wie lang Sie versuchen, es zu halten. Wenn ich es für eine Minute halte, ist das kein Problem, wenn ich es eine Stunde lang halte, habe ich Schmerzen in meinem rechten Arm. Wenn ich es für einen Tag halte, müssen Sie einen Krankenwagen rufen. In jedem Fall, ist es das gleiche Gewicht, aber, je länger ich es halte, desto schwerer wird es.“

Er fuhr fort, „Und so ist es auch beim Stressmanagement. Wenn wir unsere Belastungen ständig tragen, während die Belastung früher oder später in zunehmendem Maße schwerer wird, sind wir nicht in der Lage weiterzumachen.

Wie mit dem Glas Wasser, müssen Sie es für eine Weile abstellen und ausruhen, bevor Sie es wieder hochhalten. Wenn wir uns erholt haben, können wir mit der Belastung weitermachen.“

Bevor Sie also heute Abend zurück nach Hause gehen, legen Sie die Belastungen ihrer Arbeit und ihres Lebens ab. Tragen Sie sie nicht nach Hause. Sie können sie morgen wieder abholen.“

Egal welche Belastungen Sie jetzt tragen, wenn Sie können legen Sie sie für einen Moment ab. Entspannen Sie sich und nehmen Sie sie wieder auf, nachdem Sie sich ausgeruht haben. Das Leben ist kurz. Genießen Sie es!

Quelle: Unbekannt

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Erdmännchen und die große Krise

23. August 2013

Ich weiß nicht, ob Ihnen bereits bekannt war, dass im inneren der Erde sogenannte Erdmännchen leben?

Eines Tages im Januar entsandten diese knudelligen Tierchen einen Späher durch eine Erdspalte hinauf an die Erdoberfläche, um zu erfahren, wie es sich denn dort leben ließe. Zurückgekommen, berichtete der Auserwählte von eisigen Winden, schlimmen Schneeverwehungen und einer kargen, kalten Landschaft, die kaum Leben zu beinhalten schienen. So erfreute man sich weiter tief unter der Erdoberfläche seines Daseins.

Bis etwa ein halbes Jahr die Neugier doch stärker wurde und man den gehörten Schilderungen plötzlich keinen rechten Glauben mehr schenken wollte. Und so begab es sich, dass sich erneut ein Späher auf den Weg machte. Als dieser an einem Juli-Tag auf die Erde sah, traute er seinen Augen kaum: Alles war voller blühender Pflanzen, Vögel sangen, die Sonne kitzelte angenehm die Nasenspitze und es war herrlich warm! So schön, dass er voller neuer Eindrücke die Zeit vergas und in der Sonne einschlief.

Endlich zurück bei seinen Artgenossen, die sich schon Sorgen gemacht hatten, berichtete er aufgeregt von seinen Erlebnissen! Die Erdmännchen waren ganz durcheinander. Und was geschah? Nichts! Sie entscheiden sich zu bleiben, wo sie waren!

Das ist auch der Grund, warum sie bis heute noch niemand je zu sehen bekommen hat!

Wo ich stehe und gehe, treffe ich fast nur noch auf Leute, die ihren Kopf nur einmal aus dem Erdloch gesteckt haben und seither nicht müde werden, das raue Klima zu beklagen:

Ob ich nun massenweise E-Mails mit Politiker-Witzen aus meinem Posteingang löschen muss, bei einem Arztbesuch nicht nur im Wartezimmer, sondern von Doktor selbst höre, wie schlecht es doch allen geht, weil sich keiner mehr traut, krank zu sein oder einfach nur die Zeitung aufschlage, den Fernseher anknipse oder das Radio einschalte.

Mal ganz ehrlich: In Deutschland ist „Jammern“ seit langem Fremdsprache Nummer Eins. Aber bei allem, was uns an „objektiven“ Nachrichten aus den Medien entgegenschlägt, stellt sich die Frage: Sind wir wirklich nur von äußeren Umständen abhängig? Haben wir selbst nicht auch einen gehörigen Anteil Eigenverantwortung an unserer Situation? Falls nicht, wozu sich dann überhaupt noch anstrengen? In diesem Fall sollten wir uns vielleicht einfach der Ohnmacht ergeben, den Umständen als Opfer hilflos ausgeliefert zu sein?

Auf Fernsehen und Zeitung verzichte ich aus diesem Grund in diesen Zeiten inzwischen weitestgehend. Auf Kommunikation nicht. Denn immer wieder trifft man dann doch den ein oder anderen Menschen, der sein Leben selbst in die Hand nimmt, der seine eigene Hochkonjunktur eingeläutet hat. Und das entschädigt für vieles: Denn es ist ein Beweis, dass es doch geht!

Von Jim Rohn habe ich gelernt, dass unser Leben nun mal aus vier Jahreszeiten besteht. Ebenso wie die Wirtschaft oder unsere Beziehungen! Da gibt es den Frühling, in dem wir beginnen, auszusäen, den Sommer, in dem wir alles pflegen und voller Vorfreude auf den Herbst warten, um zu ernten, damit wir über den Winter kommen! Ich weiß nicht, in welcher Jahreszeit Sie sich im Augenblick persönlich befinden, aber eines weiß ich sicher: Auf jeden Winter folgt ein Frühling!

Ich bin kein Freund des positiven Denkens! Das alleine bringt sicher nichts. Positives Handeln dagegen vermag eine Menge zu bewirken!

Wo aber gilt es anzusetzen? Sicher nicht an den unveränderlichen Gegebenheiten: Natürlich bin ich deprimiert, wenn ich tausende sterbender Vögel im Fernsehen sehe, die Nachrichten von schlechten Arbeitsbedingungen, bürgerkriegsähnlichen Zuständen, Steuererhöhungen oder Amokläufe sehe! Aber was davon werde ich allein durch meine Sorge ändern? Bestenfalls schlafe ich schlechter.

Handeln ist also angesagt: Aus unserem Leben wissen wir, dass es immer weitergeht – auch wenn wir wirklich schwere Krisen zu überstehen haben. Aber bislang folgte auf jede Talsohle immer wieder auch ein Berg. Ohne Täler gäbe es ja gar keine Gipfel. So wie auf jede Nacht wieder Tag folgt. Und auf jeden Winter ein Frühling. Bislang hat noch niemand das Phänomen eines „Doppelwinters“ entdeckt. Das Beste und Einzige,was wir tun können: Einfach nur weitergehen, der Rest folgt ganz von alleine.

Vielleicht ist gar nicht alles zu teuer, sondern wir können es uns nur (noch) nicht leisten? Möglicherweise stört uns die Steuer erst in dem Moment nicht mehr, wo wir dem Finanzamt einen Betrag von 500.000,– EUR ausstellen können, weil wir dann (etwas) mehr als das doppelte verdient haben müssen. Und was, wenn uns die Entlassung endlich die Gelegenheit gibt, allen Mut zusammenzunehmen und uns selbständig zu machen?

Jedenfalls ist einer meiner Lieblingssprüche: „Wer nie verloren hat, der weiß nicht, was gewinnen heißt!“

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