Posts Tagged ‘Zielsetzung’

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13 entscheidende Kriterien für die perfekte Zielformulierung

21. Februar 2017

Planung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Zeitmanagement. Nicht umsonst gilt der Grundsatz: Verdopple die Planungszeit, halbiere die Zeit der Umsetzung.

Eine der entscheidenden Grundlagen der Zielplanung ist es, vom Großen ins Kleine zu denken. Der Vorteil langfristiger Zielplanung besteht darin, dass wir uns nicht von der Gegenwart einschränken lassen.

Im Regelfall setzen wir uns nur realistische Jahresziele, die ein moderates Plus für das Folgejahr beinhalten. Am Ende des Jahres überprüfen wir, ob wir diese Ziele erreicht haben und wiederholen den Prozess in ähnlicher Dimension. Doch kaum ein Unternehmer kann die Frage beantworten, wo er in fünf bis zehn Jahren stehen will. Weder mit seinem Unternehmen noch in allen anderen Bereichen. Dabei erschließen sich, sobald wir beginnen, entsprechend groß zu denken, ganz andere Dimensionen.

Stellen Sie sich eine Zielscheibe vor, auf die wir Pfeile werfen. Da wir die höchste Punktzahl in der Mitte erreichen wollen, zielen wir genau auf diese Stelle. Unsere Treffsicherheit wird am Anfang allerdings einiges zu wünschen übrig lassen. Vermutlich geht sogar mancher Pfeil komplett daneben. Und sicher werden einige Pfeile in den äußeren Ringen der Scheibe landen.

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Stellen Sie sich jetzt vor, Sie haben als Hauptziel für Ihr Unternehmen festgelegt, dass Sie ein Umsatzplus von zehn Prozent erreichen möchten. Die 10 steht in der Mitte Ihrer Zielscheibe.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Sie in den äußeren Ringen – ohne routinierte Zielgenauigkeit – vielleicht ein oder zwei Prozent an Umsatzwachstum vorfinden. Sollten Sie einen dieser Ringe erreichen, dann werden Sie sich am Ende des Jahres genau dieses Ergebnis als Maßstab nehmen, um das Ziel für das Folgejahr festzulegen. Und schon befinden Sie sich in einer wiederkehrenden Spanne, die irgendwo zwischen fünf und bestenfalls zehn Prozent liegen wird.

So arbeiten wir also von Jahr zu Jahr an einem normalen Prozess der Zielsetzung, bei dem wir am Ende sicherlich den einen oder anderen Fortschritt verzeichnen können, der uns unseren großen Visionen aber nicht entscheidend näher bringt. Nichts gegen bescheidenes Umsatzwachstum, aber Sie müssen sich schon nach der Sonne strecken, um an den Wolken zu kratzen.

Auf Ihre Zielscheibe gehört deshalb ein großes, ehrgeiziges und motivierendes Ziel. Zum einen weckt dies weit mehr Ressourcen – zum anderen ist dann auch das, was auf dem äußeren Ring liegt, um ein Vielfaches attraktiver. Warum also nicht auf lange Sicht den Umsatz verdreifachen?

Nehmen wir also an, Sie streben ein monatliches Einkommen von 10.000 Euro an. Wenn diese Zahl nun in der Mitte Ihrer Zielscheibe steht und Sie Ihr Ziel zunächst verfehlen oder noch nicht fein justiert darauf zielen, dann befindet sich im äußeren Ring möglicherweise nur ein Einkommen 2.000 oder 3.000 Euro. Wenn Sie stattdessen aber auf ein Einkommen von 100.000 Euro zielen, dann ist klar, dass Sie vieles völlig anders machen müssen als bisher. Sie beginnen, groß zu denken und werden richtig Gas geben. Sie denken außerhalb Ihrer bisherigen Möglichkeiten und werden nach entsprechenden Optionen Ausschau halten, um Ihr Ziel zu erreichen. Denn je größer das Ziel ist, je mehr Ressourcen werden zwangsläufig auch aktiviert. Sollten Sie Ihr Ziel jedoch verfehlen, so erwartet Sie eine Belohnung in den äußeren Bereichen, die irgendwo zwischen 10.000 bis 30.000 Euro liegt. Damit ist zumindest Ihr ursprüngliches Ziel erreicht oder bereits um ein Vielfaches übertroffen.

Analoges gilt für alle anderen Lebensbereiche. Als Beispiel eignet sich jedoch ein Finanzziel wunderbar, weil es so gut messbar ist.

Da der Part der Zielplanung von so entscheidender Bedeutung ist, arbeite ich mit meinen Klienten häufig bis zu zwei Monate daran, entsprechend motivierende Ziele zu definieren. Lassen auch Sie die Macht großer Ziele für sich wirksam werden.

Nachfolgende 13 Kriterien sollte eine ideale Zielformulierung enthalten

  1. Ist das Ziel schriftlich festgehalten?
  2. Ist das Ziel kurz formuliert und in weniger als einer Minute zu lesen?
  3. Ist das Ziel in der Ich-Form geschrieben?
  4. Ist das Ziel in der Gegenwartsform als bereits erreicht formuliert?
  5. Ist das Ziel positiv formuliert?
  6. Ist das Ziel exakt und konkret messbar formuliert?
  7. Ist das Ziel für mich erreichbar?
  8. Ist das Ziel für mich bildhaft vorstellbar?
  9. Ist das Ziel zeitlich begrenzt?
  10. Ist das Ziel mein eigener Wunsch?
  11. Ist das Ziel für mich eine echte Herausforderung?
  12. Steht das Ziel im Einklang mit meinen Werten?
  13. Treibt mich die Vorstellung, das Ziel erreicht zu haben, zum Handeln an, motiviert es mich und habe ich das unerschütterliche, brennende Verlangen, mich voll für das Erreichen dieses Zieles einzusetzen?
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10 Turbo-Tipps, um schneller werden

19. Mai 2016

Es ist ein Trauerspiel: Es ist einfach zu viel, was unsere Aufmerksamkeit fordert und uns von unseren wesentlichen Zielen ablenkt. Und auch die Zukunftsprognosen versprechen wenig Linderung: Die gegenwärtige Entwicklung unserer Arbeitswelt lässt den Rückschluss zu, dass abgesehen vom Tempo sowohl unsere persönliche Arbeitsbelastung als auch unsere Erwartungshaltung weiterhin kontinuierlich zunehmen werden.

Kein Wunder, dass es uns im Geschwindigkeitszeitalter – abgesehen von Zeit – vorrangig an zwei Dingen mangelt: Konzentration und Geduld.

Produktivitätsexperte Martin Geiger ist überzeugt: In Zukunft siegen die Schnellen über die Langsamen. Hier gibt er deshalb zehn sofort umsetzbare Tipps, um das persönliche Tempo unmittelbar zu steigern.

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  1. Ziel setzen

Setzen Sie sich ein klares Ziel. Es nützt nichts, mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs zu sein, wenn wir nicht wissen, ob wir uns in Windeseile auf das Ziel zu oder von ihm weg bewegen. Spätestens, seit sich Navigationssysteme in nahezu jedem Fahrzeug wiederfinden, wissen wir: Ohne entsprechende Zieleingabe landen wir nicht am gewünschten Ort.

 

  1. Deadline festlegen

Legen Sie eine Deadline fest. Nicht wird ohne Termindruck jemals fertig. Das gilt ebenso für diesen Artikel wie das Packen der Koffer vor dem nächsten Urlaubstermin. „Wenn ich mal mehr Zeit habe“ ist nichts weiter als ein vages Lippenbekenntnis. Was nicht im Kalender steht, findet nicht statt.

 

  1. Arbeitsblöcke bilden

Bilden Sie Arbeitsblöcke. Um deutliche Temposteigerungen zu erzeugen, müssen Sie gleichartige Aufgaben bündeln. Dies verschafft Ihnen nicht nur eine gewisse Routine, sondern verhindert die andernfalls erforderlichen „Umrüstzeiten“, die durch vermeintliches Multitasking entstehen.

  1. Unmittelbar starten

Beginnen Sie sofort. Legen Sie einen Blitzstart hin und machen Sie den ersten Schritt innerhalb von 72 Stunden. Wenn Sie diesen Zeitrahmen verschlafen, sinken Ihre Chancen, das angestrebte Ziel jemals zu erreichen, auf 1:99 gegen Sie. Also beginnen Sie unmittelbar.

  1. Ablenkungen ausschalten

Schalten Sie sämtliche Ablenkungen aus. Schaffen Sie eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre, um an Ihren wichtigsten Zielen zu arbeiten, indem Sie starten Sie „Offline“ in Ihren Arbeitstag starten. Schalten Sie – zumindest temporär – jedwede Störquellen aus und verzichten Sie auf das Abrufen vermeintlich dringender Nachrichten zugunsten wirklich wichtiger Aufgaben. Konzentrieren Sie sich.

  1. „Nein“ sagen

Sagen Sie öfter „Nein“. Der meiste Stress entsteht, indem wir „Ja“ sagen, obwohl wir „Nein“ meinen. Zudem wird es Ihnen nicht gelingen, Fahrt aufzunehmen, so lange Sie aus falsch verstandener Höflichkeit alles aufhalsen lassen. Rechtfertigen Sie sich nicht, sondern grenzen Sie sich klar ab.

  1. Timer stellen

Setzten Sie sich ein Zeitlimit. Besorgen Sie sich einen Küchenwecker, ziehen Sie ihn auf und platzieren ihn gut sichtbar auf Ihrem Schreibtisch. Zwingen Sie sich, während der maximal 60 Minuten, die Ihre Eieruhr tickt, ohne jede Ablenkung ausschließlich an ihrer wichtigsten Aufgabe zu arbeiten. Sie werden überrascht sein, wie fokussiert Sie dadurch werden.

  1. Aufgaben delegieren

Geben Sie Aufgaben ab. Sie können unmöglich alles selbst erledigen. Also verteilen Sie Aufgaben an Mitarbeiter, Kollegen und in der Familie. Oder suchen Sie nach Anbietern, an die Sie unliebsame Tätigkeiten auslagern können. Bügeln, Putzen, Einkaufen, Rasenmähen, Autowaschen … konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und geben alles andere ab.

  1. Gewohnheiten bilden

Bilden Sie zielführende Gewohnheiten. Alles, was Sie als Routine abspeichern, geht Ihnen automatisch von der Hand und erfordert weniger Anstrengung. Sie erledigen Dinge quasi per „Autopilot“. Je mehr förderliche Gewohnheiten Ihren Alltag prägen, desto schneller können Sie agieren.

 

  1. Weniger arbeiten

Einer der besten Tipps, der Ihr Arbeitstempo und –pensum sofort signifikant steigern wird: Arbeiten Sie weniger! Ja, Sie haben richtig gehört. Denken Sie mal zurück an den Tag vor Ihrem letzten zweiwöchigen Urlaub. Und an den Tag der Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz. An diesen beiden Tagen leisten wir oft weit mehr als das Doppelte im Vergleich zu gewöhnlichen Tagen. Einfach weil sich eine Tätigkeit immer in dem Rahmen ausdehnt, wie wir ihr Zeit zur Verfügung stellen. Deshalb: Wenn Sie die Zeit limitieren, beschleunigen Sie die Durchführung.

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12 Wege, Deine Ziele nicht zu erreichen

26. Januar 2015

#1 Sei realistisch.

Traue dir nichts großes zu. Setze deine Ziele auf keinen Fall zu hoch. Sie könnten dich inspirieren – und im schlimmsten Fall wahr werden. Die größte Gefahr lauert allerdings darin, dass sie dich auf einen Weg schicken könnten auf dem du neues lernst, ganz andere Ziele auf dem Weg erreichst und über dich hinaus wächst.


#2 Finde gute Gründe.

Sie als Ausreden zu sehen ist falsch. Stattdessen Wege zu suchen ist völlig 90er.

Wenn du richtig gute Gründe hast warum es nicht geht – dann hast du zwar immer noch verkackt – aber wenigstens hast du einen guten Grund dafür!


#3 Feier’ dich auf keinen Fall selbst. 

Mit den Dingen die man gut kann muss man bescheiden sein. Das ist eine Tugend. Haben wir schließlich gelernt. Es ist wichtig was andere von dir denken. Du willst schliesslich nicht, dass irgendjemand nachher denkt „Für wen hält sie/er sich denn?“


#4 Es muss unbedingt perfekt sein. 

Egal was du angehst: wenn es nicht 100% perfekt wird – solltest du gar nicht erst anfangen. Das gleiche gilt, wenn du nicht weißt wie es ausgeht. Auch dann: fang gar nicht erst an.


#5 Focus on the money. 

Ein Beruf sollte nicht Berufung sein, sondern die Miete zahlen. Also konzentriere dich darauf, ob eine Tätigkeit viel Geld bringt. Dann kommt der Spaß von allein. Andersrum ist es nie!


#6 Gib auf wenn es schwer wird.

Gegenschläge sind ein Beweis dafür, dass du es besser lassen solltest. Wenn also irgendwas schief läuft – brich die Aktion „Traum leben“ besser ab – und mach was alle machen – das hat sich bewehrt.


#7 Mach was alle machen.

Das hat sich bewehrt.


#8 Wenn du etwas tust, muss es auf jeden Fall ALLEN gefallen. 

Mach es um geliebt zu werden. Nicht weil du es liebst.

Solange du es nicht schaffst 100% der Menschen zufrieden zu stellen machst du irgendetwas falsch.


#9 Vergleiche dich immer mit anderen die schon länger im Geschäft sind. 

Daran siehst du wie schlecht es bei dir läuft. Das ist wichtig um gute „Gründe“ parat zu haben.


#10 Umgebe dich nicht mit Menschen die deine Leidenschaft teilen.

Das könnte dich inspirieren, motivieren und im schlimmsten Fall auf neue Ideen bringen.


#11 Warte auf Erlaubnis um erfolgreich und glücklich zu sein.

Ganz wichtig ist: Du darfst nicht einfach selbst entscheiden, dass du es verdient hast, glücklich zu sein, Erfolg zu haben oder einfach das zu tun was dich erfüllt. Wo kämen wir denn hin? Wer Arzt sein will braucht einen staatlichen Stempel. Wer Maler sein will braucht eine Ausbildung und ein Zertifikat. Und wer glücklich sein will muss darauf warten bis jemand kommt und sagt „du darfst“. Dann darf man. So ist das nun mal.


#12 Und der Königsweg: Höre auf Menschen die nicht da sind wo du hin willst. 

Um an seinem Element zu scheitern ist es unbedingt wichtig dass du auf andere hörst. Die wissen es nämlich. Müssen sie ja auch. Sie stehen schließlich auch jeden Tag in deinen Schuhen. Wenn sie noch nicht da waren wo du hin willst – solltest du also auf jeden Fall auf andere Menschen hören.

 „Damit kann man doch kein Geld verdienen.“

„Kind, mach doch lieber was Sicheres.“

„Das hat Onkel Erwin auch schon probiert.“

Das sind gut gemeinte Ratschläge – und sie sind wichtig für deine Weiterentwicklung.

Ich habe auch immer auf sie gehört:

„Du willst Profimagier werden? Bitte, Alex, tu das nicht! Das probieren so viele. Du bist schon gut… aber so gut?! Studier’ lieber was ordentliches.“

Das war der Vorsitzende des Magischen Zirkels von Deutschland im Jahr 2005.

Den Rest der Geschichte kennst du.

Ich wünsche dir alles gute für DEINEN Weg. Geh ihn selbst. Lass’ dich nicht gehen.

Autor: Alexander Hartmann

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Alexander Hartmann ist einer der Top-Sprecher auf dem Event „Oben ist besser“ am Samstag, den 25. April 2015 in Frankfurt. Hier findest Du das vollständige Programm und kannst Dir Dein Ticket sichern

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